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    • Ich spiele gerade Hollow Knight auf der Switch und es ist sooooo gut.

      Es ist ein 2-D Platformer mit wunderschöner Grafik und tollen Prallax-Hintergründen. Außerdem spielt es sich echt gut, baut sich im Laufe der Story Gameplay-Technisch auch immer weiter aus, was die Fähigkeiten (Wandsprung, Doppelsprung etc) angeht.

      Die »Story« als solche ist recht trüb und man bekommt nur hin und wieder etwas von den größeren Zusammenhängen mit. Im Grunde geht es um eine uralte Zivilisation von Käfer-/Insektenwesen, zu denen man selbst auch gehört. Man erforscht nun mehrere große zusammenhängende Gebiete, entdeckt Upgrades, sammelt Geo (die Ingame-Währung), bestreitet mit seinem Nagel (einer Art Schwert) Kämpfe gegen untote Käfer, lernt magische Fähigkeiten (wie etwa einen Energiestoß oder das Heilen). Immer wieder gibt es alte Inschriften oder Begegnungen mit sehr skurrilen Käfern, die z.B. der größte Krieger ihrer Zeit sein wollen, ein echt unangenehmes Lachen haben oder dich einfach nur auf deiner Reise unterstützen oder aufhalten wollen.

      Es hat trotz der comicartigen Grafik auch einige recht finstere Bereiche, die ziemlich gruselig sein können und Gegener, bei denen man nach dem gefühlt hundertsten Game Over den Controller durch das Zimmer pfeffern will. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad der Jump 'n' Run Passagen zumindest für mich sehr fordernd.

      Der Soundtrack ist auch sehr lobenswert, hat wunderschöne Hintergrundbeschallung und epische Kampfsongs und die Geräusche der Käfer sind sehr niedlich oder manchmal auch ein wenig verstörend.

      Insgesamt erinnert mich das Spiel an eine Mischung aus Ori and the Blind Forest und Binding of Isaac.

      Danke an Amaro, dass er mir das Spiel empfohlen hat und auch ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.
    • @Erolatilon Hollow Knight ist awesome!
      Ich hab es vor längerer Zeit auch gespielt, aber aus Frust irgendwann aufgehört. Dabei hat das Spiel einen wirklich tollen Artstyle und die Atmosphäre ist auch sehr stimmig. Muss es mal durchspielen. :)

      Zum Thema:
      Im Moment spiele ich.. nun mein Freund und ich spielen zusammen Dark Souls 2
      Nachdem ich erfolgreich Dark Souls 1 und Dark Souls 3 durch hab (bei manchen Bossen bin ich sehr stolz auf mich x,D) haben wir uns den doch eher verhassten zweiten Teil gekauft und ich muss sagen der zweite Teil ist .. ok. Grafik ist ganz hübsch, die Welten ganz schön, die Dark Souls Atmosphäre teilweise vorhanden.. Manche Features, wie das
      Bonfire Ascetic, sind super richtig cool. Aber im Endeffekt doch der schwächste Teil der Dark Souls Reihe. Wir sind zwar noch nicht durch mit dem Spiel aber ich merke einfach, dass dem Spiel einiges fehlt. Die Gegner sind sehr eintönig. Immer dieselben Moves und nur wenige, wo ich sage "Woa, die sehen wirklich episch aus!". Dann sehen einen die Gegner aus 3 Kilometer Entfernung und treffen dich einfach super oft, wobei man sehen kann, dass sie daneben geschlagen haben (Das hat auch noch einen Fachbegriff, aber damit kenne ich mich nicht aus xD). Wenn ich an Dark Souls 1 und 2 denke, dann fallen mir sofort richtige epische Bosse ein, oder geniale Orte. Aber dieser "WOW!" Faktor fehlt mir leider bisher in Dark Souls 2, was ich doch recht schade finde.

      Trotzdem kann ich die Dark Souls Reihe wärmstens empfehlen, da ich sie v.A. aufgrund der Atmosphäre und der Story liebe. Man taucht in diese düstere Welt ein und kriegt keine vorgefertigte Geschichte, sondern muss die Handlung selbst anhand der Bosse und Orte interpretieren, sodass jeder Dark Souls schlussendlich individuell erlebt. Hach, ich könnte noch stundenlang davon schwärmen :heartpiece:
      "Siehst du?"
      "Nein, ich erkenne."
    • @Koko ich glaube Dark Souls wäre absolut nix für mich, ich brauche irgendwie einen Schlauch in Spielen. BotW hat erstaunlicherweise geklappt, aber alle anderen Open World Spiele haben mich immer irgendwann verloren, weil ich einfach nicht mehr wusste was ich vor hatte und wo ich hin soll/will.

      Deswegen halte ich mich gerne an Spielen die einen ein bisschen an die Hand nehmen, wie Kingdom Hearts.

      Nachdem ich Kingdom Hearts 1.5 ReMIX (Ja das ist wirklich der vollständige Name der überarbeiteten Version für die PS4) letztes Jahr beendet habe habe ich vor einigen Tagen Kingdom Hearts 2.5 ReMIX angefangen.

      Ich denke die Serie sollte den Meisten hier bekannt sein, aber ich möchte dennoch kurz etwas allgemein zum Spiel sagen:
      KH 1.5 handelt von Sora, der das sogenannte Schlüsselschwert (Keyblade) bekommt und die Welt vor den Herzlosen retten muss. Sora trifft dabei auf Donald und Goofy die ihm helfen in allerlei Disney Schauplätzen den Frieden wiederherzustellen. Und wer mich kennt weiß spätestens jetzt wieso ich das Spiel liebe. Man trifft viele Disney Charaktere und erlebt mit ihnen zusammen Abenteuer.
      Zur Geschichte an sich will ich nicht viel sagen, ist schön geschrieben und spielt sich toll, immerhin stecken mit Square Enix die Final Fantasy Macher mit drin.

      Wichtig ist hierbei zu sagen, dass es einige Spiele in der Timeline gibt und gerade zwischen 1.5 und 2.5 einiges passiert. Ich habe bis jetzt aber das Gefühl, dass ich durch Rückblicke/Einblendungen recht gut abgeholt werde, obwohl ich alle Zwischenteile übersprungen habe.


      KH 2.5 macht bis jetzt richtig Spaß, das Menü ist schöner, einige Dinge die mir bei 1.5 nicht gefallen haben wurden geändert (z.B.: Items werden nach Kämpfen, wenn gewünscht, automatisch aufgefüllt). Während ich Kingdom Hearts 1.5 noch als ziemlich einfache Geschichte erlebt habe ist hier am Anfang alles etwas verwirrend, aber wird dennoch gut aufgeklärt. (Wie schon erwähnt habe ich die Zwischenteile übersprungen)

      Das allerwichtigste ist aber: In 8 Tagen kommt Kingdom Hearts 3 raus und ich hab es vorbestellt, man könnte also sagen ich bin etwas unter Zeitdruck.
      Manchmal verliert man, machmal gewinnen die Anderen.
      Meine Sammlung (nicht aktuell, wächst aber immer): Consoleprofiler
    • Andere spielen Kingdom Hearts, bei mir gehörte der Januar bisher jedoch eindeutig Tales of Vesperia: Definitive Edition. Und das wird wohl noch eine Weile so bleiben.

      Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine Neuauflage des 2009 ursprünglich für die Xbox 360 erschienenen Rollenspiels Tales of Vesperia, dem zehnten erschienenen "Mothership"-Titel von (Bandai) Namcos Rollenspiel-Reihe. Kurz darauf erhielt das Spiel auch eine Neuauflage auf der PlayStation 3, diese Version wurde jedoch nie außerhalb Japans veröffentlicht. Letztes Jahr auf der E3 kündigte Bandai Namco jedoch diese Version als "Definitive Edition" an, welche auch am 11. Januar in Deutschland auf allen aktuellen Heimkonsolen und dem PC erschien.

      Protagonist der Geschichte ist der 21-jährige Yuri Lowell, ein ehemaliger Ritter, der in der Unterstadt der Kaiserstadt Zaphias lebt. Nach dem Diebstahl des Aque-Blastia-Kerns, eines magischen Gegenstandes, der die Unterstadt mit Wasser versorgt, macht sich Yuri auf die Suche nach dem Dieb. Was wie eine einfache Verbrecherjagd wirkt, weitet sich schnell zu einer Reihe von Konflikten zwischen dem Kaiserreich und der von Gilden geführten Union aus, in deren Zentrum die Welt erschütternde Geheimnisse um die Blastia selbst stehen...

      Nachdem mich die beiden Ableger Tales of Graces f und Tales of Xillia wirklich massiv enttäuscht hatten, konnte dieser Titel (zusammen mit Tales of the Abyss für den 3DS) mein Interesse an Tales wieder wecken. Viele mögen es anders sehen, aber ich persönlich liebe das Symphonia-Kampfsystem und Vesperia baut dies wirklich in einer Weise aus, die dies Spaß machen lässt. Zudem hilft das Verlassen auf Cel-Shading, dass das Spiel selbst zehn Jahre später auch noch taufrisch aussieht und, man möge mir nun einen gewissen bias vorwerfen, ich bevorzuge das Charakterdesign von Kousuke Fujishima (auch bekannt für die Manga-Reihen Ah! My Goddess, You're Under Arrest und éX-Driver sowie das Charakterdesign von Segas Sakura-Wars-Reihe) einfach gegenüber Mutsumi Inomatas. Musikalisch sind zwar keine massiven Highlights geboten, allerdings würde ich wohl behaupten, dass Vesperias Soundtrack zu den besseren Teilen des oeuvres von Komponist Motoi Sakuraba gehört.

      Highlight eines jeden Tales-Teils sind jedoch immer die Charaktere und hier enttäuscht Vesperia definitiv nicht. Yuri schafft es - wohl auch des fortgeschrittenen Alters wegen - eine reifere Vorstellung des typischen JRPG-Helden zu liefern und erlaubt eine Dynamik, bei der man immer mal lachen und ab und an auch weinen darf. Wohl eine der besten Möglichkeiten, das Genre auf einem Höhepunkt zu erleben, den es - meiner Ansicht nach - bis heute nicht wieder erreicht hat.
      :majora: The Best.