Große Kreuzung

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    • Raja hatte zur Zeit nicht besonders viel zu tun. Die Leute hielten sich vorwiegend in Städten auf, nur hin und wieder kamen Besucher zu ihr, doch meistens hatten die sich nur verirrt und wollten zur Therme. Ihr Mann hatte alle Hände voll zu tun, gern hätte sie ihm geholfen aber sie musste hier die Stellung halten.



      Jeden Tag gab es neues zu berichten, ihre Spitzel waren überall die die Welt für sie im Auge behielten. Und dennoch, sie brauchte eine Aufgabe. Vor kurzem war ein alter Freund ihres Mannes zu ihnen gekommen, hatte ihr dieses Buch gebracht was sie nun in Händen hielt.

      Sachte legte sie es auf den Schoss und bewunderte wie schön und sorgsam es gebunden war. Er hatte es angeblich in einem Dorf gefunden, nahe der Grenze zu den Verlorenen Wäldern in einem Waldstück. Es war verborgen und nach seinem Wissen zu urteilen war es ein ziemlich wichtiges Buch. Doch als alter Mann und Gelehrter konnte er nur Mutmassungen anstellen ob diese Geschichte nun wahr war oder nicht.



      Die Zeichen des Einbandes waren in goldener Schrift gedruckt worden, sachte fuhr Raja mit ihren Händen die geschwungenen Reihen nach. Von Legenden hatte er ihr erzählt, welche dieses Buch bestätigen sollten, dabei kannte sie noch nicht einmal dessen Inhalt.

      Doch die Neugier wuchs von Sekunde zu Sekunde und so öffnete sie zum ersten mal seit einigen Tagen das Werk eines Gelehrten.



      Still veschlang sie Wort für Wort, flüsterte leise das Geschriebene nach, als würde es wahr werden was sie da sprach, wenn sie es aussprechen würde. Ihre Augen glitzerten voller Euporie und mit jedem Satz des Buches verbündete sich ihre Seele mit dem des Buches.



      Sie konnte nicht stoppen beim lesen, ass nichts und trank nichts und hörte auch nicht auf ihren geliebten Mann der sie zum zu Bett gehen bewegen wollte. Es war als gab es nur noch dieses Buch und sie auf dieser Welt - nichts anderes.

      Und als es fertig war, tief in der Nacht, da überlegte sie. Nun gab alles einen Sinn, die Legenden von denen ihr der Familienfreund berichtete und dieses Buch. Noch mehr mussten von diesem Werk erfahren.



      Viel mehr. Und alle mussten an ihrer Stelle danach suchen, nach dieser wunderbaren Stadt, nach diesen prachtvollen Eroberungen. Denn sie konnte nicht. Weder des Kämpfens noch der Magie mächtig war sie mehr eine Gefahr statt einer Hilfe für diese Aufgabe. Sie brauchte fähige Leute. Die Besten der Besten und ihre Gemeinschaften.



      Wild wuselte sie in ihren Unterlagen herum, die ganze restliche Nacht. Bis sie die Steckbriefe einiger Personen beisammen hatte, deren Hilfe sie sich erhoffte. Einige von ihnen waren mal gesucht worden, einige kannte sie, andere wiederrum gar nicht. Denoch machte sie sich zu jedem eine Übersicht. Zu jedem von dem sie einst gehört hatte, oder der sie einst besuchte.



      Nun lag ihre glohrreiche Auswahl vor ihr und sie besah sie sich. Morgen würden Boten kommen, es war also Zeit ein paar Briefe zu verfassen, die diesen Personen den Spass entlocken würde, zu ihr zu kommen.

      Sie begann, der erste Zettel wurde beschrieben. Doch wo sollte sie beginnen? Zuerst bei den unbekannten, sie hoffte das es wahr wurde, was man über sie berichtete. Sie biss sich auf die Unterlippe. Bei dieser Aufgabe würde das Gute und das Böse zusammen arbeiten müssen, sonst war es nicht möglich. Sie hoffte inständig das es klappen würde und begann mit Juwel, einer noch ziemlich unerfahrenen Kokiri. Doch die Waldkinder hatten mit der Zeit, in denen sie im Schutz der Wälder und des Dekubaums lebten, selbst etwas Magie abbekommen. Vielleicht konnte diese, ebenso wie Fina von deren Fee sie letzte Woche einen Brief erhalten hatte, diese Kunst erlernen, wenn man ihr die richtigen Leute zur Seite stellte. Ohne Frage würden sie auch so wichtig sein. Denn keiner - niemand - sieht einen Kokiri als erwachsen an, sie würden ihr nie etwas zutrauen, was ihr Vorteil war und ein guter Moment sich zu beweisen.



      Liebe Juwel,



      Du wunderst dich nun vielleicht, woher ich deinen Namen kenne. Kiki, die Fee Finas, hatte mir verraten das du neu bei ihnen bist.

      Ich weiss nicht was dich aus deinen Wäldern herausbewogen hat, welches Ziel dich führte. Doch ich denke es steckt grosses Potenzial in solch kleinen Wesen wie dir.



      Da du sicher in der Welt, einige Rubine brauchen kannst, würde ich dich zu gern unterstützen.

      Doch jede Leistung erfordert eine Gegenleistung um die ich dich nun gerne bitten würde.

      Komm doch bitte sobald es dir möglich ist, zur grossen Kreuzung in die Steppe.

      Die Familie Sytharis kennt den Weg und auch die Freunde die mit ihnen wandeln.



      Ich hoffe wir lernen uns bald kennen.

      Gruss Raja.




      Der erste Brief war beendet und noch unzählige lagen vor ihr. Doch noch war sie nicht müde, also ging es weiter. Sie schlug nocheinmal einige Seiten im Buch auf. Das Meer. Kurz überlegte sie und erinnerte sich dann an die beiden Zoras die mit Savyna und Kyria unterwegs waren. Wie hiessen sie noch gleich? Sie kramte verzweifelt nach dem Brief Savynas in dem sie ihr erklärt hatte das die Belzars bereits ausserhalb der Stadt waren, was jedoch nicht ihr Verdienst gewesen war.



      Mereko Shyel und Raine Mizuka - das waren sie. Sie entschied sich den beiden zusammen zu schreiben, immerhin waren sie nach dem Brief der Jägerin ein Paar. Hoffentlich war dem immer noch so, doch wenn das Mädchen schwanger war, wer weiss. Doch die Hylianerin hielt sie ebenfalls für gute Kämpfer, vielleicht hatten sie noch mehr Asse im Ärmel, als zunächst angenommen.

      Das nächste Blatt wurde herbei gezogen und beschrieben.



      Raine und Mereko, zunächst einen wunderschönen Tag.



      Ich hörte von euch durch Savyna, die Jägerin, und möchte euch hiermit um einen Gefallen bitten.

      Natürlich würde ich euch im Gegenzug auch etwas anbieten.

      Doch das würde ich gerne mit euch bereden wenn ihr den Weg zu mir gefunden habt.



      Man findet mich in der Gilde der Abenteurer, an der grossen Kreuzung in der Hylianischen Steppe.

      Bitte kommt zu mir, sobald es euch möglich ist. Dort werdet ihr dann hoffentlich auch auf einige andere Personen stossen.

      Zum Teil Bekannte nehme ich an. Ich hoffe auf eure Mithilfe.



      Liebe Grüsse Raja




      Zwei waren geschrieben, noch einige lagen vor ihr. Sie seufzte, bevor sie das nächste Blatt auf den Tisch legte und beschrieb.

      Der nächste galt einer Magierin die bekannt dafür war ihre Lehrmeister in den Schatten zu stellen und bald zu den mächtigsten aller Magier zählen konnte, ebenso wie Mephistoteles den sie an der Seite Savynas kennengelernt hatte. Nachdem diese ihr aber von der Trennung erzählt hatte, musste sie auf andere Magier ausweichen.

      Dieses Mädchen war extrem begabt, sie würde die Aufgaben sicher meistern können, wenn nicht sie - wer dann?



      Guten Tag Alastair,



      dein Ruf eilt dir vorraus meine Liebe, du sollst eine der begabtesten Magierinnen im gesamten Land sein.

      Genau deswegen erbitte ich deine Hilfe. Genaueres werde ich dir gerne erklären wenn du bei mir bist.



      Aber sei dir bewusst das hier noch weitere Magier zu finden sein werden, dennoch brauchen wir dich ebenfalls.

      Wie ich hörte kommst du aus einem normalen Elternhaus, hast also genug Rubine, doch auch du sollst deine Entlohnung bekommen.

      Überlege dir wie ich dir helfen kann, dann erzähle ich dir wie du mir helfen kannst.



      Ich hoffe inständig eine Lösung zu finden die für beide Seiten akzeptabel ist.

      Man findet mich an der grossen Kreuzung in mitten der Steppe, bei der Gilde der Abenteurer.

      Komm vorbei, sobald es dir möglich ist.



      Mit liebem Gruss Raja




      Nun fehlten nur noch wenige Unbekannte. Die Belzar Zwillinge, Erolation - ein Gorone und Phönix vom HBI.

      So begann sie mit den bösen Zwillingen, das war immerhin auch eine Art die Beiden ausser Landes zu halten. Also tat sie doch damit etwas gutes, ausserdem brauchte sie die Macht der Beiden. Schnell begann sie den Brief.



      Sehr verehrte Olivia und sehr verehrter Drago Belzar,



      ich möchte euch bitten uns bei einem grossen Problem zu helfen. Euer Ruf mächtige Adelige aus Bezaride zu sein, eilt euch vorraus.



      Vielleicht habt ihr einst davon gehört was wir nun suchen. Wir suchen ein verschwundenes Land.

      Näheres würdet ihr hier erfahren, an der grossen Kreuzung in der Mitte der Hylianischen Steppe.

      Ich hoffe auf eure Anwesenheit und eure Zeit bei dieser Sache.

      Es ist bestimmt auch in eurem Sinn das reiche Land zu finden.



      Hochachtungsvoll Raja




      Langsam wurde die Hylianerin müde. Doch das hier waren nur die Unbekannten ihrer Reise. Es würde viel Zeit kosten alle mit einzubeziehen. Doch tapfer machte sie weiter. Immer mit dem Ziel vor Augen das Buch zu lösen.

      Der nächste auf ihrer Liste war Erolation - ein Gorone und ein sehr guter Kämpfer. Auch sein Ruf eilte ihm weit vorraus.



      Guten Tag Herr Erolation,



      Ich bin Raja, Besitzerin der Abenteuergilde in der Hylianischen Steppe, genauer: an der grossen Kreuzung.

      Vor kurzem erfuhr ich etwas was mich sehr verwundert hat. Zu gerne würde ich ihnen von dieser Sache berichten.

      Doch auch andere sollen davon erfahren, um es genau zu nehmen: Die besten unseres Landes.



      Denn ich brauche eure Hilfe, euer aller Hilfe, um diese Aufgabe zu bewältigen.

      Natürlich wäre ich auch dazu bereit eine Gegenleistung zu erbringen wenn ihr mir zur Seite stehen wollt.

      Doch zunächst hoffe ich ihr hört euch erst einmal an um was es geht und kommt sobald es euch möglich ist zu uns.



      Mit freundlichen Grüssen Raja




      Nun war Phönix an der Reihe. Dank eines Freundes beim HBI, der einer der Auftraggeber dieser jungen Dame war, wusste sie von Ihr.

      Es klopfte an die Tür, Raja erschrak fürchterlich als ein Mann dort stand. Sie hatte in der Aufregung ganz vergessen abzusperren. Er begrüsste sie und als er ins Licht kam beruhigte sie sich wieder. Wenn man vom Teufel spricht...

      oder gar nur an ihn denkt. Er murmelte etwas davon das diese Aktion die sie vorhatte vom HBI überwacht werden müsse, deswegen würde er es begrüssen wenn seine Phönix in einer der Gruppen mitlaufen würde. Raja nickte, naja genau das hatte sie ja vor oder? Er schmunzelte leicht als er Raja von der neuen Liebe seiner Agentin erzählte. Ein Schwarzmagier mit grossem Potenzial, allerdings noch recht unbekannt. Gemeinsam würden die zwei ein erschreckend gutes Team aus Kraft und Magie bilden. Dieses eine Mal war die Liebe durchaus vorteilhaft für die beiden, doch danach hatten sie sich zu trennen, beschloss der Vorgesetzte Phönix´s.



      Raja nickte und schmunzelte. Also dieser Derek, das war durchaus praktisch. Der Bekannte von ihr verabschiedete sich mit der Information das er seine Untergebene beauftragen würde Derek zu beschatten sowie ihm zu helfen und nach dieser Reise erforderliche Informationen nachzubringen. So musste Raja nur ihm Bescheid sagen und so legte sie den Steckbrief der Agentin zur sicheren Seite und begann mit dem Brief an den Magier.



      Lieber Derek Kevay,



      Ich hörte von euch durch einen Freund, ihr sollt ein sehr begabter Magier sein, doch lasst mich zu aller erst mich vorstellen.

      Ich bin Raja, Besitzerin der Gilde der Abenteurer an der Grossen Kreuzung in mitten der Hylianischen Steppe.

      Heute las ich etwas von dem ich euch gerne berichten würde, doch nicht nur euch, auch vielen anderen.



      Da ihr immer eine Herausforderung sucht, hoffe ich das ihr meiner Bitte nachkommen werdet.

      Kommt bald zu mir und ihr erfahrt worum es geht.

      Wir werden auch bestimmt für euch etwas finden, was diese Reise verlockend für euch macht.



      Mit lieben Grüssen Raja




      Endlich, endlich hatte sie die Unbekannten durch. Doch nun kamen noch die bekannten Gesichter. Die Familie Sytharis, Tia, Solomyr und Arthur die sich bei ihnen befanden, Savyna - die Jägerin - die bestimmt etwas für diese Aufgabe übrig hatte und Kyria - eine Sammlerin - die durch das reiche Land bestimmt übermässig zufrieden gestellt werden würde.

      Sie seufzte still. So viel lag noch vor ihr. So wahnsinnig viel. Ruhig schlief sie über ihren Zetteln ein und erwachte erst wieder mit der Sonne des nächsten Tages.



      Wild versuchte sie die Zettel von sich zu bekommen die sich an ihr Gesicht geklebt hatten. Ihr Mann leitete sie nach oben und brachte sie ins Bett nachdem er ihr geholfen hatte.

      Er beendete das Werk seiner Frau, die sich als Besitzerin der Gilde ausgegeben hatte. Er schmunzelte. Tatsächlich lag ihr viel mehr an der Gilde als an der Therme, aber es war auch egal. denn ihnen gehörte beides.



      Sehr geehrte Familie Sytharis, sowie die tapferen Freunde Tia, Solomyr, Arthur und die kleinen Helfer Kiki und Kutch,



      ursprünglich wollte meine Frau Raja euch diesen Brief schreiben, doch nachdem sie die gesamte Nacht an Briefen gesessen ist übernehme ich das hiermit...




      So begann der Brief, ebenso der von Savyna und Kyria, den er an Savyna schickte. Immerhin war dieses Mädchen eine Jägerin, sie würde Kyria schon finden und ihr das Gesuch vorlesen. Zufrieden gab er alle Briefe dem Postboten, der sie an die entsprechenden Stationen verteilte, während seine Frau friedlich schlummerte. Bestimmt hatte sie noch jemanden vergessen, doch vielleicht fanden diese sich auch während der Reise ein, von der ihr seine Raja noch müde berichtet hatte als er sie ins Bett brachte.
    • Noch einmal lies sich Olivia den Brief von einer Bediensteten vorlesen:



      Sehr verehrte Olivia und sehr verehrter Drago Belzar,



      ich möchte euch bitten uns bei einem grossen Problem zu helfen. Euer Ruf mächtige Adelige aus Bezaride zu sein, eilt euch vorraus.



      Vielleicht habt ihr einst davon gehört was wir nun suchen. Wir suchen ein verschwundenes Land.

      Näheres würdet ihr hier erfahren, an der grossen Kreuzung in der Mitte der Hylianischen Steppe.

      Ich hoffe auf eure Anwesenheit und eure Zeit bei dieser Sache.

      Es ist bestimmt auch in eurem Sinn das reiche Land zu finden.



      Hochachtungsvoll Raja




      Die Stimme war piepsig und Olivia hatte sie bestimmt schon zwanzig mal vorlesen lassen. Ach es machte einfach Spass seine Untergebenen psychisch zu quälen. Sie winkte ab und das Gör sah ihr aus dankbaren Augen entgegen, was sie irgendwie deprimierte.



      Also gut, hier irgendwo musste es sein. Hinterhältig sah sie zur Seite. "Na mein geliebter Bruder, könnte es das hier sein?" fragte sie höflich ihren Bruder. Doch der nickte nur. Generell sprach er nicht viel mit Leuten, was sie immer schrecklich langweilte.



      Sie liessen sich die Tür öffnen, traten dann in die Gilde herein. Sofort wurden sie stürmisch von einer Hylianerin begrüsst.

      "Guten Tag, hallo. Ihr seid einer der ersten die kommen. Freut mich euch kennen zu lernen."



      Doch als die Zwillinge sich verdutzt ansahen wusste sie schon wen sie vor sich hatte. "Die Familie Belzar nehme ich an."

      Olivia beachtete sie gar nicht erst. Himmel mit was sie immer reden musste. Erst diese schäbige Jägerin - die zweifellos gute Arbeit leistete - und ihre verzogenen Fratzen, nun diese Hylianerin. Das war einfach nicht ihr Stil. Sollten sich doch die Bediensteten um sie kümmern.



      Ausserdem taten ihr die Beine schrecklich weh, was musste dieses blöde Pferd auch rumzicken. Die Kutsche hatten sie irgendwo auf Hälfte der Strecke liegen lassen. Seltsam das ein lausiges Pferd sie und ihren Bruder nicht ziehen konnte. Okay, sie und ihren Bruder und ein zweites Pferd was dummerweise krepiert war.

      Na gut es war ein Unfall gewesen, sie hatte es nur antreiben wollen. Wer kann Magie schon richtig beherrschen?



      Da erblickte sie ein Sofa. Igitt sie mochte gar nicht daran denken wie viele Leute auf diesem Ding schon Platz genommen hatten. Aber es blieb nichts anderes übrig. Sie setzte sich.



      Ihr Bruder schien sich hingegen mit diesem spindeldürren Weibsstück zu unterhalten, während ihre Dienerin still neben ihr kniete. Sie legte ihr eine Hand auf die Schulter und merkte sich im selben Moment diese nachher ausgiebig zu waschen. "Du kannst nun wieder heimgehen mein Kind. Wir benötigen dich nicht mehr." Und brav wie diese war nickte sie nur und ging fort.



      Langsam wurde es wirklich langweilig die Leute am Leben zu lassen. Es war Zeit für eine Herausforderung. Und so kam es wie es kommen musste. Sie war gut gelaunt und fröhlicher Dinge hierhergekommen und durfte allen ernstes warten. Diese dumme Raja hatte ihrem Bruder eben gesagt das sie warten mussten. WARTEN.



      Gerade als sie sich in Kampfstellung aufmachte beruhigte sie ihr Bruder. "Warte ab, ich denke es könnte dich interessieren." sagte er und stellte sich damit zum ersten mal ihr entgegen. Sie fasste es einfach nicht. Unruhig murrte sie noch kurz, gewann dann aber ihre Fassung wieder und wartete eben. Allzulang konnte dieser Spass hier ja nicht mehr dauern. Ausserdem klingelte eben wieder die Tür und ein hübsches Mädel kam herein.
    • Alastair war bis zum frühen Nachmittag durch die Steppe gewandelt, hatte einigen jungen Mädchen etwas beim Ballspielen zugesehen und war dann weitergegangen.



      Die junge Hexe erkannte die deutlich durchgefahrenen Straßen und fand wenig später den Grund zu den man sie bestellt hatte. Sie strich sich durch das weiße Haar und musterte mit ihren Hellen leuchtenden Augen das Gebäude. Es passte aus irgend einem grund hübsch in die Gegend, natürlich nicht so schön wie es ein großer Magierturm gemacht hätte aber irgendwo hatte auch diese Bleibe ihre Reize. Alastair las die Schilder vor dem Grundstück, eine Therme war also ebenfalls hier. Sehr interessant, wirklich sehr interessant. Aber ohne dementsprechende Begleitung war das nur halb so lustig. Sie seufzte und strich sich mit der Handfläche über den Stoff ihres Kleides und es schien als würde er um gut eine Handbreite länger. Sie streckte sich nocheinmal ausgiebig, sah sich nocheinmal um und betrat dann die Gilde durch ein großes Tor das sie vor sich aufgleiten lies.



      Sie spührte wie plötzlich die Luft leicht knisterte als sie im Foyee stand und die Tür hinter ihr wieder zuschwang. Die Frau die hinter der Theke stand und nur kurz brauchte um den frischen Gast zu realisieren musste wohl Raja sein - als diese Stelle sie sich auch vor. Sie unterhielten sich kurz und dann musste auch sie warten. Raja zeigte ihr den Weg den auch "die übrigen Gäste" genommen hatten, von denen die Frau geredet hatte. Sie betraht einen ruhigen etwas abgelegen liegenden Raum in dem einiges an Mobiliar und anderen Dingen zu finden war. Vorwiegend um Gästen das warten zu erleichtern. Neben einer Couch, einigen Ohrensesseln und freundlichen Buntglasfenstern sah Alastair auch die anderen beiden Gäste. Raja stellte sie als die "Belzar's" vor. Ein junger Mann und eine ebenso junge und überaus attraktive Frau mit interessantem Modegeschmack aber sichtlich nicht allzu entspannt. Alastairs Rock wanderte unbemerkt wieder um einige Zentimeter hoch, verbarg aber noch "tiefere" Einsichten. Der Mann könnte dies ja falsch verstehen - und DEM wollte sie wirklich nicht näher kommen. Vorerst musterte sie also verstohlen die Frau ging auf sie zu und meinte mit watte-weicher Stimme: "Mein Name ist Alastair van Focus. Meines Zeichens Magierin - bzw. Hexe. Ihr wurdet mir als die beiden anderen Interessenten für diese Aufgabe vorgestellt?" Sie versuchte nicht allzu unhöflich zu wirken, auch wenn sie sichtlich eigentlich nur mit der Frau redete, sie fragte freundlich: "Die Gastgeberin hat es leider versäumt mir deinen Namen zu verraten." Hoffentlich sprang sie auf diese indirekte aufforderung an. Wenn nicht, Alastair spielte gerne. Das war auf jeden Fall besser als langweilig herumzusitzen und zu warten.
    • Na also wer sagte es denn, weiterer Besuch. Das lief doch schon mal recht gut. Still begutachtete sie das Ding was da auf sie zuwackelte. Was war das?

      Gut sie war hübsch aber....



      Ein Blick auf ihren Bruder verriet das er Gefallen an ihr finden könnte. So ein Tollpatsch.

      Aber das Mädchen hatte scheinbar ohnehin kein Interesse an ihm, was Olivia gerade recht kam. Sie brauchte nun jemanden zum reden, ihren Bruder ausgeschlossen, der ohnehin kaum sprach.



      Dieses Ding sprach sie an, nein wie praktisch, das ging ja fixer als gedacht.

      Erneut musterte sie das Mädel, die Hexe.



      "Alastair also. Entschuldigen sie, man nennt mit Olivia Belzar. Eigentlich haben wir, ich und mein Bruder Drago, einen sechzehn stelligen Namen, doch den würde ich ihnen ungern zumuten." begrüsste sie die Magierin.



      "Aber wirklich? Ihr seid eine Magierin? Ich hatte auch einst Kenntnisse in der Magie erlangen wollen, allerdings sind meine nie weit gereift. Es machte mir mehr Gefallen mit meinen Lehrern zu spielen." Sie lächelte. Das dieses Mädchen es gewagt hatte sie zu duzen überging sie nun einfach mal. Aber scheinbar interessierte sie sich für sie.



      "Setzen sie sich doch Madame, unterhalten wir uns eine Weile, wir müssen ohnehin noch warten. Was für eine Magierin sind sie denn? Eine gute, oder eine schlimme? Raja sagte uns es würden viele verschiedene hier eintreffen."



      Still wartete sie ab das sich dieses Mädchen setzte.

      Es war ja wirklich toll, aber eine Weissmagierin an ihrer Seite konnte sie nun wirklich nicht brauchen. Da musste das Mädel mit jemandem anderen mitgehen oder Olivia würde sich verkrümeln.



      Ansonsten könnte dieses Ding durchaus praktisch werden. Immerhin hatte sie sich schon lange einmal gefragt ob sie nicht wieder anfangen sollte dunkle Magie zu erlernen.

      Doch wenn es nicht klappen sollte gab es ein Problem. Auf dieser Reise brauchten sie scheinbar so viele wie möglich. Wenn Olivia da den ein oder anderen beseitigte würde das sicherlich auffallen. So ein Mist.



      Das war ohnehin ein grosser Nachteil dieser Sache. Ein sehr grosser. Sie würde sich beherrschen müssen, wie blöd.

      Olivia entspannte sich etwas, wie immer wenn sie nachdachte wie sie am besten aus einer verzwickten Situation herauskam. Also dieses Mädchen da hatte irgendwie seltsame Augen fand die Hylianierin, sah dann wieder auf ihren Bruder und stellte fest: Er würde das Sabbern anfangen wenn er noch lange auf den Rock des Mädels guckte.



      Was hatte er nur? Okay, zugegeben sie sah wirklich gut aus, aber übertreiben konnte man es allemal. "Ach Alastair? Übrigens ein bemerkenswert schöner Name, achten sie bitte nicht auf meinen Bruder. Es scheint in der hylianischen Luft zu liegen das sich alle Männer im Moment unachtsam benehmen oder gar über einen herfallen möchten. Doch Brüderchen? Lass es!" ermahnte sie ihn schliesslich.



      Drago sah böse drein, na gut, sie hatte recht, er hatte schon lange keine hübschen Damen mehr verführt, was aber nicht hies das sie ihm den Mund verbieten konnte, doch diese Raja war ja auch ein nicht zu verachtendes Geschöpf, auch wenn er eine Gabe bei den Hylianern immer zu schätzen wusste. Dennoch gab er sich nun mit ihr ab. Das sie einen Mann hatte bemerkte er gar nicht erst.

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    • Alastair musterte Olivia eingehend, ihre Art war ziemlich überheblich und die Nasenspitze trug sie im Himmel - aber das konnte man ihr ja abgewöhnen. Sie unterhielten sich oberflächlich - das mit dem Sechzehnstelligem Nachnamen wollte sie zuerst herausfordern lies es dann aber. Und das man mit seinen Lehrern lieber spielte als etwas von ihnen zu lernen kam ihr schrecklich bekannt vor. Olivia wollte wissen was sie denn für eine Magierin war - eine gute? Nein. Vermutlich war sie das nicht:



      "Ich bin weder noch. Ich wurde traditionell Ausgebildet. Wir Magierinnen stellen uns nicht direkt in den Dienst einer Macht. Um für mich selbst zu sprechen: Ich tue das was ich will, egal ob Gut oder Schlimm - dieses Wort habt ihr doch benutzt wenn ich mich recht entsinne."



      Alastair setzte sich so unauffällig wie möglich hin und gewährte Olivia doch leicht verstohlene "tiefere" Einblicke ohne wirklich aufdringlich zu sein. Es wirkte halt so als wäre es ihr nicht aufgefallen das ihr Rock "zufällig" um das zukurz war damit Olivia Alastairs gut gebaute Figur sah.



      Für einen kurzen Moment sahen sie sich tief in die Augen, Olivia senkte dann aber den Blick und gab ein gemischt sarkastisch bis ironisches Kommentar über ihren Bruder ab, Alastair musste grinsen und quitierte nachdem sie die Beine übereinander geschlagen hatte:



      "Wer erwartet anderes von Männern. Warum betont ihr eigentlich Hyrule so sehr? Seit ihr denn von außerhalb?"

      Hatte Olivia vielleicht schon davon erzählt? Vermutlich nicht denn sie konnte sich nicht daran erinnern. Eigentlich war das ja auch egal. Olivia begann ernsthaft interessant zu werden. Sobald sie etwas Zeit zu zweit verbringen könnten würde ihr schon etwas einfallen um ihre Triebe zu befriedigen. Dieser Drago widerte sie in irgend einer Intimen Weise an, sie konnte nicht sagen warum. Vielleicht war es einfach deswegen weil vermutlich jede Frau nach seiner Pfeife tanzte wenn er dies wollte.



      Sie strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr, doch kaum hatte Alastair die Hand wieder auf dem Schoß, glitt die Strähne wieder in die vorige Position. Alastair seufzte genervt - sie vergaß allzugern auf den Zauber. Ihre Handfläche wurde kurz um eine kleine leuchtende Nounce heller und die Strähne wanderte wieder hinter ihr Ohr. Sie lächelte Olivia an und meinte: "Frisuren können so lästig sein."
    • Olivia sah das Mädchen an. Irgendwie schien es als wollte sie ihr Gefallen. Drago schien es auch aufzufallen, darum verliess er mürrisch den Raum mit einem: "Ich warte ausserhalb des Gebäudes, falls mich jemand suchen sollte."



      Die Hylianerin konnte sich ein Grinsen hinter dem Nicken nicht verkneifen. Kaum war er draussen redete sie wieder. "Ach guck mal einer an, mein Brüderchen wird noch einmal ein richtiges Sensibelchen." Dann wandte sie sich wieder Alastair zu.



      "Entschuldigen sie. Um auf ihre Frage zu antworten: Nunja, wir kommen aus dem Inselkönigreich, genauer gesagt aus Bezaride. Dort ist unsere Villa sowie unsere Bediensteten."



      Alastair zauberte ihre Strähne zurück und Olivia musste abermals grinsen, gab es doch bei ihr meist das selbe Problem, vor allem bei ihren komplizierten Hochsteckfrisuren. Das wäre überaus praktisch gewesen wenn sie selbst diesen kleinen Trick beherrschen können würde. Ach was sollte der Geiz? Einfach mal fragen. Fragen kostet ja bekanntlich nichts.



      "Meint ihr, ihr könntet mir das mal beibringen?" fragte die Adelige die Magierin.

      Sie hoffte das es ihr mit diesem Mädel anders ergehen würde als mit den Lehrmeistern und Lehrmeisterinnen zuvor. Irgendwie fing sie an die Kleine zu mögen. Immerhin konnte sie tatsächlich schon einmal zaubern. Nicht jeder bringt eine Olivia Belzar zum Schmunzeln.



      Und hübsch war sie zudem noch. Aber erst einmal abwarten was das hier werden sollte. "Habt ihr eigentlich irgendeine Ahnung was wir hier tun, auf was wir warten oder wofür uns Raja braucht? Was meint ihr wie viele noch kommen werden? Ich denke es werden noch ein paar. Immerhin dachte sie an uns beide, also meinen Bruder und mich. Und wenn ich auch ihn zu den Starken dieses Landes zählen kann, so bin ich doch kaum etwas wert. Mich wundert, was ich hier soll."



      Sie setzte sich etwas näher zu Alastair so das nun beide in Richtung der Tür sahen, falls jemand hereinkam. Diese Sitzgelegenheit war unbequem, Olivia rutschte immer wieder hin und her, mal näher an Alastair heran, mal weiter weg, bis sie davon überzeugt war genau den richtigen Punkt getroffen zu haben. Ruhig lehnte sie sich zurück und sah dann zur Seite zur Magierin. Freundlich, nett, höflich und sie stellte sich sogar - als sie sich so klein machte - unter das Gör.



      "Wenn ihr wollt würde ich euch gerne das DU anbieten." legte sie nun voller Überzeugung fest.

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    • Alastair beobachtete Olivia die ganze Zeit, zu ihrer Zufriedenheit verließ Olivias Bruder den Raum - sehr gut. Schonmal ein kleiner Schritt richtung Schlafgelegenheit. Sie schmunzelte bei sich - wahrte jedoch ihren Ruhigen unbekümmerten Gesischtsausdruck. Sie musste ziemlich müde auf die Frau wirken - zumindest schien sie diesen Eindruck bei all ihren Bekanntschaften zu wecken.



      Olivia erklärte woher Sie und ihr Bruder kamen - das fand sie sehr interessant. Das Inselkönigreich also. In einigen Büchern war es erwähnt worden. Das Meer einmal zu besuchen oder zu bereisen, daran hatte sie bis jetzt noch nicht gedacht. Auf jeden Fall machte diese Erkenntnis Olivia um so interessanter. Alastair wurde je von der Dame unterbrochen und gefragt ob sie ihr denn dieses Kunststück beibringen könne, Alastair überlegte und antwortete:



      "Ich könnte es versuchen. Aber nicht hier und jetzt - falls ihr das meintet."



      Olivia fragte ob sie eine Ahnung von dem bevorstehenden hatte. Nun, das war eine interessante Frage: NEIN? Sie war einfach auf Gutdünken gefolgt und hatte gehofft das alles gut ging. Sie antwortete leicht zögernd zuerst: "Nein, ich habe ehrlich gesagt keinerlei Ahnung. Mir ist es eigentlich auch egal. Vermutlich werden noch 3 oder 4 Leute kommen. Aber genau kann ich das nicht sagen." Das mit dem "Was ich hier soll" beantwortete sich Alastair im Stillen selbst: Wie wäre es wenn du mein Polster wirst? - sie grinste in sich hinein. Lies sich aber nichts anmerken.



      Olivia kahm ihr näher, saß aber unruhig da bis sie anscheinend eine angenehme Position gefunden hatte und lehnte sich zurück, Alastair freute sich als Olivia ihr das DU anbot, freundlich lächelnd willigte sie sie ein und meinte: "Gerne Olivia."



      Die beiden Saßen in dem Gemütlichen Raum und unterhielten sich zwar noch immer oberflächlich aber doch kamen sie sich näher. Wann würden denn wohl die nächsten Gäste kommen?
    • >>> Hylianische Steppe



      Fry musterte das Schild, das in Richtung der großen Kreuzung zeigte. Es war nicht mehr allzu weit, dann würden sie wissen, was Raja diesmal für eine interessante Aufgabe für sie hatte. Er sah seine Frau an und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Gemeinsam wanderte die Gruppe die letzten Meter durch das Dorf und schließlich den kleinen Hügel hinauf auf dem die Gilde und die Therme stand.



      Er war ziemlich gespannt, was Raja diesmal so Interessantes zu berichten wussten. Vielleicht eine Aussicht auf ein Abenteuer. Schließlich war das hier ja die Abenteurer-Gilde.



      "Da wären wir wieder. Dann schauen wir mal, was Raja von uns möchte. Es muss schon ziemlich wichtig sein, denke ich, wenn sie uns deswegen einen Brief schreibt.", meinte er und sah zu seinen Freunden.



      Gemeinsam betraten sie die Eingangshalle der Gilde. Die alten Sachen, die herumstanden und Raja, die wieder hinter der Theke stand und schon auf sie zu warten schien. Fry lächelte. Als sie das letzte Mal hier waren, waren Fina und er nur Verliebte, jetzt aber waren sie verheiratet und eine Familie. Und Fina beherrschte mittlerweile auch Magie. Dazu hatte er eine Fee... Aber das wusste Raja mit Sicherheit, dafür hatte sie ihre Informanten.



      "Hallo Raja, da sind wir! Wir sind im Grunde, direkt nach dem wir deine Nachricht bekommen haben, aufgebrochen. Was gibt es denn so Wichtiges?", fragte Fry, während er seine Frau an sich drückte. Seine magische Frau....
    • Raja arbeitete vor sich hin. Planungen für die Gilde und Therme, Stifte, leere Blätter... Alles lag im Moment auf der Theke der ansonsten so ordentlichen Hylianerin durcheinander. Und die ganzen Planungen für diese Mission, die sie mithilfe der ganzen Abenteurer plante... Soviel musste organisiert werden... Aber wenn sie es schaffte, waren sie und die anderen eigentlich sofort Entdecker einer neuen Welt.



      Raja sah erst auf, als sie das Klingeln der Türglocke hörte. Da kam eine Gruppe von Leuten herein in denen sie eindeutig Familie Sytharis und ihre Freunde wiedererkannte. Jetzt erhob Fry das Wort...



      "Hallo Raja, da sind wir! Wir sind im Grunde, direkt nach dem wir deine Nachricht bekommen haben, aufgebrochen. Was gibt es denn so Wichtiges?"



      Raja reagierte nicht sofort. Der fehlende Schlaf der Nacht machte sich bemerkbar. Na, sie würde es schon überleben. Dafür würde sie heute Nacht durchschlafen.



      "Es geht um eine Angelegenheit von größter Wichtigkeit, Fry. Schön, dass ihr gekommen seid. Darf ich euch noch nachträglich alles Gute zu eurer Hochzeit wünschen, ihr beiden?", fragte sie und schüttelte den beiden die Hand, als sie schweigend nickten.



      "Die anderen, zumindest die, die schon da sind, sind in diesem Raum. Am besten wartet ihr dort darauf, dass die anderen auftauchen. Das sollte eigentlich bald der Fall sein.", meinte Raja, während sie kurz zum Eingang des Raumes sah, um den Neuankömmlingen zu zeigen, wo sie hinmussten.



      Langsam bewegten sich die 5 in das Zimmer...
    • und da kamen auch schon die nächsten direkt aus der Hylianischen Steppe zur Grossen Kreuzung und hinein in die Abenteurergilde.



      "Hallo!" begrüsste Derek Raja. Gemeinsam waren er, der Gorone und sei Weiberl den weiten Weg von Goronia hierher gekommen. Die Hylianerin begrüsste sie auf ihre bekannt liebenswürdige Art und Derek war schon wieder dabei in Rage zu kommen als er einige Stimmen nebenan hörte. Er sah einige Personen in dem Raum. Acht Personen und zwei Feen und traute seinen Augen kaum.



      "Um Himmels Willen. Kiki.... boa das Mädel hasst mich." jammerte Juliana. Einst war ein Kerl der jungen Fee abgesprungen um mit ihr zusammen zu sein. Ein vollkommener Idiot, sie hatte ihn doch nur benutzt. Irgendwann flog sie dann einfach auf und davon. Ein seltsamer Typ, aber das Feenmädchen hasste sie trotzdem, was auf Gegenseitigkeit beruhte.



      Der Magier sah seine Fee an. "DIE kiki?" und als sie nickte war seine schlechte Laune sofort verflogen und er grinste wieder fröhlich in die Welt. "Danke Raja das sie uns gerufen haben, ich nehme an wir sollen ebenfalls Platz nehmen?"



      Die Hylianerin nickte und Derek packte die Fee mit einer Hand und bequemte sich mit allen zusammen ins Zimmer. "Guten Tag die Herrschaften. Mein Name ist Derek. Ich nehme an wir werden uns super verstehen. Aber vor allem hoffe ich wir erfahren bald warum wir hier sind."

      So standen sie gemeinsam im Raum der mittlerweile ziemlich voll war. Doch noch fehlten zwei Mädchen von denen Raja wusste das sie kommen würden. Zu gross war die Verlockung. Doch dann konnte es beginnen, ihr Buch, das Schicksal einer Stadt das wieder zu Leben erweckt werden würde.



      Noch wussten Derek und die anderen nichts davon - noch nicht - aber bald...

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    • Arthur war den anderen bis jetzt stumm gefolgt.

      OK und was sollte das wieder?

      Was wollte diese Raja nur von ihnen?

      Fragen über Fragen.

      Die meisten hatten allerdings mit seiner Mutter zu tun.

      Er sah zu ihr hin.....sollte er sie jetzt stören?

      Machte sie was bestimmtes?

      Nein anscheinend war sie nicht sonderlich beschäftigt.

      Nun gut....dann würde er es wohl wagen.

      Er trat an sie heran.

      Dabei redete er aber nicht zulaut das die anderen nicht gestört wurden.



      "Entschuldige Mutter......aber ich muss mit dir über verschiedene dinge reden"
    • Fry musterte die Neuankömmlinge. Sogar ein alter Bekannter war unter ihnen: Erolatilon, der Gorone. Wer hätte gedacht, dass Raja auch ihn brauchen könnte. Die Wege des Schicksals waren doch unergründlich, wie sich immer wieder herausstellte. Er musterte schweigend die beiden anderen.



      Ein Mann und eine Frau. Er hatte schwarze Haare, ein gepflegtes Äußeres sowie ebenfalls eine Fee und wie ihm schien befand sich etwas an seiner Brust, da es dort immer wieder mal seltsam zuckte. Vielleicht ein Haustier was man sich um den Hals hängen konnte.



      Die Frau war recht zierlich und wenn man es an hylianischen Maßstäben mass, war sie extrem hübsch, das kümmerte Fry aber nicht. Seit er Fina geehelicht hatte, hatte er sämtlichen anderen Frauen, die auf Liebe aus waren, abgeschworen. Selbst wenn ihm Hora, die große Göttin der Zeit eine Frau angeboten hätte, um die ihn alle Männer der Welt beneidet hätten, hätte er lächelnd und dennoch dankbar abgelehnt. Er war glücklich mit Fina und jemand anderen als sie wollte er nicht an seiner Seite haben als seine Frau.



      Er drückte ihr liebevoll einen Kuss auf die Wange und knuddelte sie. Jemanden wie Fina gab es auf der ganzen Welt nicht und er war glücklich mit ihr. Warum sollte er sich also eine neue Frau wünschen? Aber dennoch... Diese Frau wirkte interessant. Bis auf die zwei Dolche, deren Klingen er im Licht des Raumes unter ihrer Kutte hatte aufblitzen sehen, schien sie unbewaffnet. Aber Fry hatte schon eine Ahnung, dass sie es nicht war. Schon ihre Haltung drückte eine enorme Selbstsicherheit aus.



      Aber im Moment verhielt sie sich still, so setzte er sich mit Fina in einen der Sessel, aber nicht ohne dem Mann der Truppe eine Antwort zu geben:



      "Guten Tag, Derek, ich bin Fry, Fry Sytharis und das ist meine Frau Fina. Ich denke, wir werden miteinander klarkommen.", lächelte er den noch fremden Mann an. Er wirkte ein bisschen böse, fast als würde ihm ein dunkler Schatten folgen, aber das war wohl nur Einbildung. Liebevoll saß er da und kuschelte mit Fina.



      Kiki und Kutch hatten die andere Fee noch nicht bemerkt, sie zogen sich auf ein kleines Regal in der Nähe zurück und begannen dort zu schmusen. Die Feen waren so klein, dass es den anderen im Raum überhaupt nicht auffiel. Nur Fry und Fina bemerkten, was ihre beiden Feen auf dem Regal taten...
    • Elen stand im Raum, musterte jeden. Viele verschiedene Rassen, Wesen, Charakter, Menschen...

      Offenbar hatte Raja etwas sehr großes vor, wenn sie diese teilweise sehr berühmten Abenteurer zusammenrief. Zum Beispiel die Belzars, die beide auf einem Sofa im hinteren Teil des Raumes Platz genommen hatten. Sie hatte schon in Bailon von diesen Zwillingen gehört und es war lang darüber diskutiert worden, ob man sie nicht bitten sollte, als Verstärkung der Rebellen nach Bailon zu kommen. Schließlich musste dieses Vorhaben allerdings fallengelassen werden, da hauptsächlich grausame Nachrichten über die Belzars über den "großen Teich" kamen und da sie keine Möglichkeit zur Überprüfung hatten, liesen die Rebellen die ganze Aktion auf sich beruhen.



      Ihr Sohn sprach sie an. Er hatte offenbar weitere Fragen. Elen wandte sich von der Fülle der hier schon anwesenden Abenteurer ab und sah ihren Sohn an, bevor sie sich wie Fry in einem Sessel niederlies und einen zweiten danebenzog, damit ihr Sohn ebenfalls Platz nehmen konnte. Schließlich wusste niemand genau, wann es losgehen sollte und worum es überhaupt ging, also konnten sie es sich ja so bequem wie möglich machen.



      Nachdem ihr Sohn sich gesetzt hatte, sah sie ihn mit offenem Blick an.



      "Ja, mein Sohn. Du hast Fragen? Dann stell sie nur. Ich werde jede von ihnen beantworten, es sei denn ich habe einen Grund, der dagegen spricht."
    • "Ja, das verstehe ich... Mutter."

      Arthur grinste sie an. Womit sollte er nur anfangen?



      "Ich habe viele Fragen... aber lass mich mit zweien anfangen."

      Er holte kurz Luft.



      "W... wie war mein Vater so...?"

      Dann schluckte er kurz und begann dann weiterzureden.



      "... und eine noch wichtigere Frage betrifft Fry und Fina... schau sie dir an... sie sind frisch verliebt... sie können nicht ohne einander leben... ich... ich... kann und will sie nicht der Gefahr ausetzen... auch nicht dich... wenn du sterben würdest... dann... nein... vielleicht sollte ich alleine nach Bailon reisen."
    • Wie Erolatilon schon gedacht hatte, war auch Fry und seine Gruppe dort. Er erinnerte sich an den Kampf mit Solomyr, und wusste, wenn Erolat selber einer der Besten war, dann war Solomyr hier auch nicht fehl am Platz. Er erinnerte sich an die Durchwanderung der Steppe, die ohne Probleme verlief und fühlte sich etwas schuldig, dass er Derek und Phönix die Chance genommen hatte mit einer Kutsche zu fahren. Erolat war aber auch froh nicht alleine mit Dodorus durch die Steppe zu wandern zu müssen. Er sah auch viele andere Vertreter der verschiedenen Völker.



      Erolat ging mit einem Lächeln auf Fry und seine Gefährten zu.



      "Seid gegrüßt, meine Gefährten vergangener Tage, goro!", sagte er fast feierlich "wisst ihr wieso man uns hierherbestellt hat, goro? Raja, die Besitzterin dieser Gilde hat mir einen Brief geschrieben, goro, dass sie die besten unseres Landes zusammenrufen wollte, goro."



      In dem Moment kam Dodorus hinter Erolatilons Rücken hervor (wenn sich etwas hinter diesem Rücken versteckt, konnte man es meist erst sehen sobald Erolat sich wegdreht) und sprang um ihn herum, er war nun schon etwas mehr als einen Halben Meter groß. Dodorus schnappte in der Luft nach Juliana aber er war trotz seiner Instinkte nicht in der Lage die flinke Fee zu erwischen.



      "Dies ist Dodorus, goro, ", erklärte Erolat "Ich hab ihn in den Bergen gefunden, es hat nicht zufällig jemand etwas Fleisch dabei, goro?"



      Er hatte den Beutel mit Fleisch schon aufgebraucht, und wenn Dodorus nicht schnell was zu fressen bekam, würde er sich wohl an irgeneinem der Anwesenden bedienen.

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    • Elen warf einen Blick zu Fina und Fry, die kuschelnd in einem Sessel saßen. Sie musste lächeln. So ähnlich musste es auch gewesen sein mit Airon und ihr in den jüngeren Tagen ihrer Liebe. Und sie wusste, die Liebe war eine starke Macht. An der Heilung von Liebeswunden versagte die Medizin oder die Magie immer noch. Diese Wunden konnte nur die Zeit heilen. Sie wandte wieder ihren Blick zu ihrem Sohn...



      "Ich weiß, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, wenn wir nach Bailon fahren, aber wenn du dir Fry und Fina anschaust, wirst du erkennen, dass diese Liebe sie nicht in irgendeiner Form schwächt - geistig oder körperlich - , sondern sie eher stärkt und dazu um ein Vielfaches stärker macht. Sie sind bereit alles für den anderen zu opfern und gemeinsam kommen sie an vielen Gegnern vorbei, wo sie allein verloren wären. Du brauchst dir keine Sorgen um die beiden zu machen. Fry und Fina sind sich der Gefahr bewusst und wissen ungefähr, was auf sie wartet.



      Und naja, es wäre vielleicht einfacher, wenn du alleine nach Bailon reisen würdest, aber die Rebellen würden dich nicht als König anerkennen. Das funktioniert nur, wenn ich dabei bin. Außerdem würdest du das Lager ohne mich niemals finden. Du brauchst auch keine Angst um mich zu haben. In den Jahren, wo du hier in Hyrule warst, habe ich selbst das Kämpfen erlernt und bin recht gut darin, ich kann mich also im Zweifelsfall selbst verteidigen.", sagte sie ihm, um ihm die Furcht zu nehmen.



      Fina und Fry waren ein süßes Pärchen, nicht nur in ihrem emotionalen Leben. Selbst im Kampf würden sie sich, wenn es denn zu einem kommen würde, ohne Wenn und Aber unterstützen.



      "Dein Vater... Er war ein netter Mensch, der immer viel und gern gelacht hat. Streitigkeiten unter den Leuten, egal welchen Standes, löste er mit großer Weisheit. Das Land blühte auf und jeder war glücklich. Oft reiste er auch im Land umher, unterhielt sich mit den Leuten,die überall wohnten, um herauszufinden, was die Leute noch brauchten. Und er reiste nicht wie manche dachten in einer abgeschotteten Kutsche oder auf einem Pferd, nein, meistens ging er zu Fuss zu den Orten, begleitet von ein paar Leuten seiner Garde. Es war ihm sehr wichtig, dass die Leute zufrieden waren, dass jeder eine Arbeit mit gerechter Entlohnung hat. Auch das Herumreisen war Mittel dieser Politik. Er wollte erreichen, dass das Volk den König nicht als Herrscher oder Despot betrachtete, sondern als einen guten Freund, der ihnen zur Seite stand. Deshalb lud er auch zum Beispiel zu seinen Festen und Feierlichkeiten Vertreter der einfachen Leute ein und bezahlte ihnen zumeist auch ihre Festgewänder.



      Er war sehr großzügig und ein fantastischer König.", schloss sie die Erzählung und sah Arthur an. Es kam ihr vor, als säße der junge König Airon vor ihr und musterte sie mit seinen großen Mondaugen.



      "Hast du noch Fragen, mein Sohn?, fragte sie.
    • "Nun....das soll kein verhör sein....sondern eher ne kurze Fragerunde"



      Arthur lachte kurz auf.

      Er hatte nun die Gewissheit das sein Vater ein großatiger Mann gewesen war.

      Oh wielange hatte er sich danach gesehnt dies zu Wissen?

      Er erinnerte sich wie er viele Jahre bei seinen Meister Trainiert hatte.....ja sehr viele.

      Dieser Mann der doch zwangsweise eine Art Vaterfigur für ihn geworden war konnte jedoch niemals das Loch füllen was in Arthurs Seele offen dalag.

      Ja...dieses schwarze Loch der Einsamkeit.

      Es verfolgte ihn soviele jahre.

      Es Fraß ihn auf.

      Es lachte über ihn.

      Und er konnte nichts dagegen tun.

      Sein ehemaliger Meister war da auch keine große Hilfe.

      Er wich den fragen eher aus.

      Obwohl....was hätte er auch anderes tun können?

      Er wusste ja nichts von Elen.



      "hmmm....mein Vater wahr wohl ein Großer Mann...ich werde niemals so werden können wie er.....dafür fählt mir die Ausbildung zum Adel...."
    • Fry musterte die kleine Echse, die auf zwei Beinen an der Seite des Goronen stand und immer wieder gierig nach der fremden Fee schnappte. Das arme Tier war entweder hungrig oder total verspielt. Immer wieder sprang sie hoch und schnappte nach der Fee.



      "Dodorus also. Höchstinteressant. Das ist doch ein Echsodorus, wenn ich mich nicht irre. Die sollen, wenn sie ausgewachsen sind, sehr wild werden. Mit Fleisch kann ich nicht dienen, höchstens mit Kräutern, aber ob eines meiner Kräuter nach Fleisch schmeckt kann ich nicht sagen. Zum Wohl deines Haustiers würde ich sagen, wir lassen es auf einen Versuch lieber nicht ankommen. Am besten fragst du Raja, ob sie nicht noch Fleischreste hat. Das dürfte sie eigentlich. In so einem großen Haus müsste es eine Menge davon geben."



      Sanft streichelte er seine Frau, die jetzt auf seinem Schoß saß und knuddelte sie zärtlich. Für Zärtlichkeiten war immer Zeit, egal wie schlecht die Zeiten waren. Auch wenn sie nicht unbedingt satt machte. Sachte flüsterte er seiner Frau ins Ohr: "Ich liebe dich. Du bist einfach super."



      Sie schien tatsächlich ein wenig rot zu werden, obwohl es dazu keinen Anlass gab. Er beobachtete wieder die hylianische Frau, die jetzt an der Wand lehnte und ihre Augen durch den Raum wandern lies. Irgendwas machte ihn stutzig an ihr, aber was war das nur?



      Er verwarf den Gedanken wieder. Was machte er sich außerdem Gedanken über eine Frau, die er noch nicht mal kannte und das obendrein noch, wo er eine so süße und liebenswerte Frau schon hatte?



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      Kiki und Kutch schmusten auf dem Regal, während dieser Echsodorus, Dodorus oder wie er hies, immer wieder nach der fremden Fee schnappte. Er kümmerte sich nicht weiter darum, sondern kuschelte seine Kiki weiter, die seine Zärtlichkeiten gerne annahm.



      Und diese andere Fee... Gut sie sah zwar extrem gut aus, aber ähnlich wie seinen Schützling störte das Kutch überhaupt nicht. Er liebte Kiki von ganzem Herzen und niemand anderes als sie hatte den Platz in seinem Herzen inne oder würde ihn innehaben.



      Da fiel ihm ein, dass er sich, seiner Meinung nach zumindest, ebenfalls noch erklären müsse, obwohl er das bestimmt schon durch seine Taten und Zärtlichkeiten getan hatte. Liebevoll knuddelte er seine Kiki, sah ihr ins Gesicht und flüsterte ihr dann zu:



      "Ich liebe dich, Kiki. Es gibt niemanden, den ich so sehr liebe, wie dich. Dir würde ich bis ans andere Ende der Welt folgen."