Welchen Manga/Anime lest/seht ihr zur Zeit?

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    • Was schaue ich:

      One Piece

      Worum es in dem Anime geht muss ich ja wohl nicht sagen. Jedenfalls schaue ich diesen Anime mittlerweile schon seit 2-3 Jahren (was teilweise daran lag, dass es manchmal auch längere Pausen gab - wegen der Boxen, z.B.). Ich gebe zu, dass ich anfangs nicht so intensiv den Anime geschaut habe, aber mittlerweile hat sich das sehr stark geändert. Mich faszinieren die Charaktere und die Geschichte die Oda geschaffen hat. Es ist nicht nur so ein typischer Anime mit kleiner Story und tausend Filler Folgen. Etwas was mich persönlich immer sehr an Detektiv Conan gestört hat. Zwar mag ich den Anime mitunter am meisten, jedoch hat One Piece etwas was DC nicht hat. Ich liebe vielfältige Charaktere. Vor diesem Anime sah ich zu Geschichten wie Star Wars, Herr der Ringe oder auch Harry Potter aufgeschaut, da ich zuvor noch nicht dieses Vorbild hatte. Da ich selber an einem Roman schreibe der sehr stark verstrickt ist, ist das für mich eine große Inspirationsquelle.

      Ich kenne auch ein paar sehr gute, unbekannte Anime, so ist es nicht, aber One Piece hat einfach alles: Eine gute Story, vielfältige Charaktere und endlich mal ein Zeichenstil der nicht 0815 aussieht. Nichts gegen diese "normalen Anime", aber manchmal fehlt mir da einfach die Kreativität. Bei One Piece fällt mir auf, dass mich der Autor jedes mal wieder überrascht. Sowohl in den Plotttwists, als auch in den Cliffhängern. Manchmal, bzw. sogar sehr oft findet man die Zusammenhänge erst 100 bis 200 Folgen. Außerdem hat er eine ganz besondere Materie geschaffen. Man merkt einfach, dass dieser Mensch da wirklich mit Herz und Hirn dahinter ist. Es ist unglaublich wie viele gute, einzigartige Charaktere er geschaffen hat. Ich glaube sogar, dass viele Autoren sich davon haben inspirieren lassen. Er selbst hat sich ja von Dragonball inspirieren lassen. Das zeigt, dass manchmal sogar noch bessere Geschichten durch andere Geschichten entstehen. Auch Dragonball liebe ich sehr, aber ich bin einfach gefesselt von der Grand Line, der neuen Welt (auch wenn ich bisher noch nichts davon gesehen habe), den Teufelskräften, die Tiefe der Geschichte, den vielen vielen Hintergrundgeschichten. So viel muss einem erst mal einfallen.

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      Besonders ein paar Charaktere haben es mir angetan. Robins Vergangenheit hat mich extrem bewegt. Sie war ja kurz nach Frankys Geschichte und ich mir kommen jedesmal wieder die Tränen wenn ich ihre Vorgeschichte sehe. Natürlich hatten die anderen auch ihre Hintergründe, aber ich finde, dass Robin echt eine besondere Frau ist. Fast schon schade, dass sie dann so einen Look nach dem Zeitsprung bekommt, aber na ja... kann man nicht ändern. Jedoch hab ich echt nen Hass auf Spandam, obwohl ich mittlerweile weiß, dass es noch viel Schlimmere gibt (z.B. Dressrosa, das weiß ich durch Erzählungen von anderen Leuten, mein Freund meinte selber, dass viele deswegen den Anime aufgehört haben... der muss echt heftig sein). Was mich auch fasziniert hat und auch etwas gestimmt hat war, dass es ja noch andere Kapitäne gibt, was man ja bei den 11 Supernoven gut festgestellt hat. Da sieht man wie wenige Inseln die Strohhutbande bereist hat. Schon heftig... wenn man bedenkt was die schon alles mitgemacht hatte.

      Und ja... dann wär da noch Bartholomäus Bär. Dieser Charakter hat es echt in sich. Als er die Crew getrennt hat sind mir tausend Fragen durch den Kopf gewirbelt. Irgendwo hat er die Crew doch gerettet und das obwohl er einer der Samurei war. Wie kann das sein? Ach ja... Samurei, da fällt mir ein. Die Politik, die Weltregierung, die Marine, die Piraten und die Revolutionäre üben auf mich auch einen ganz besonderen Reiz aus. Ich finde es sowieso immer krass wie manche "ihre Welt" handhaben und ich muss sagen, dass mir zuvor noch nie in den Kopf gekommen ist, dass genau so was einer Geschichte die gewisse Würze gibt. Ich hab da sowieso noch einige Fragen. Bin gespannt wie viele davon mir beantwortet werden. :)

      Momentan bin ich ja bei Boa Hancock. Das ist ja auch ein neuer Charakter und ich bin mal gespannt wie Ruffy sich da durchschlägt. Ach ja... mal abweichend von wichtigen Charakteren: Der Humor ist echt hammer. Ich finde immer wieder Stellen im Anime wo ich mir denke, dass dieser Mann echt nen super Humor hat. Auch der Pandaman ist ein toller Running Gag. Bin auf immer aufmerksam am Suchen, obwohl das gar nicht so einfach ist bei der Fülle an Story und Charakteren.

      Auch die Tiere in One Piece haben wir es angetan: Der Hund Shushu, die MuhKuh, Karuh die Ente, Nora die Schlange, Yokozuna der Samuraifrosch, Zuu der Fuchs, die "Seepferdchen" in Water 7, seit Neuesten ist mir eine süße Robbe bei Boa Hancock aufgefallen und natürlich auch die Schlangen der Fraueninsel. Das ist etwas was mir als Tierfreund besonders gefällt. Zum einen bringt es mich zum Schmunzeln, zum anderen denke ich mir auch, dass der Macher dieser Serie ein extremer Tierliebhaber sein muss, sonst würde er glaub ich nicht so viele tolle Tiercharaktere erschaffen. Ich muss auch sagen, dass Yokozuna, Nora und Karuh mir bisher am meisten gefallen haben. Die sind einfach Zucker. :herz:


      Und zum Ende noch: Ich bereue es nicht jeder der Boxen bisher gekauft zu haben, denn diese Serie ist einfach wundervoll und wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Gibt nur wenige Serien die es überhaupt zu meiner Topliste geschafft habe. Da muss echt ne Menge Tiefe und Botschaft an die Menschheit dahinter sein damit ich sie mag. Blutiges Gemetzel, zu viel Kitsch, stumpfsinniger Humor den keinen anspricht oder einfach den Klischeezug fahren ist für mich einfach kein Anreiz. Das merkt man glaub ich schon an Queer as Folk. Auch wenn das kein Anime ist, aber da herrscht auch eine gute Charaktertiefe und wer zwischen den Zeilen lesen kann wird sehen, dass es nicht "nur" eine "Schwulenserie" ist, sondern auch eine gute Story hat, die sich sicher schon in den viele Herzen berührt hat. :eins:

      Kurz gesagt: Mein absoluter Lieblingsanime.
      Könnte mir einfach nicht vorstellen, dass irgendetwas an One Piece rankommt. <3

      Was lese ich:

      Peach Girl

      Es ist ein Liebesanime. Es kommen zwei Männer vor und eine Frau. Das klingt alles sehr klischeebelastet, doch lasst euch davon nicht abschrecken. Klar ist der Anime (ja, ich kenn auch den Anime, hab ihn vor dem Manga gesehen) eher für eine jüngere Zielgruppe, aber ich glaub es hat auch viele Ältere angesprochen. In diesem Anime, bzw. Manga geht es um Mobbing, hinterhältiges Handeln eines "Antagonisten" und die Seiten verschwimmen untereinander. Man lernt die Charaktere anfangs sehr gut kennen.

      Aber ich hol kurz mal die Beschreibung aus Anisearch (Link: anisearch.de/anime/2079,peach-girl)

      Peach Girl ist eine ShMjo-Serie, die sich um die Beziehungsprobleme einer Gruppe japanischer Schülerinnen und Schüler dreht. Was auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Teenager erscheint - jung, hübsch und verliebt - wird beim zweiten zur wandelnden Katastrophe. Denn Momoko Adachi ist mit einem für Asiatinnen ungewöhnlich dunklen Teint und sehr hellem Haar "gesegnet". Hübsch, dumm und leicht zu haben, denkt da, wer Momo nicht kennt! Der Umstand, dass ihr großer Schwarm Toji nicht auf "diese Art" Mädchen steht, hilft auch nicht gerade. Sae, Momos einzige "Freundin", gönnt ihr weder die schicke Tasche im Angebot, noch den erwähnten Schwarm und legt ihr möglichst jeden Stein in den Weg, den sie finden kann. Doch Momo wäre nicht Momo, wenn sie nicht versuchen würde, gegen das scheinbar Unvermeidbare anzukämpfen.

      ...

      Ich denke mal jetzt weiß jeder Bescheid. Ich gebe zu, dass ich sogar die Protagonisten an manchen Stelle nicht mochte, aber das lag wohl eher daran, dass sie sehr oft im Impuls gehandelt hat. Ihre "Freundin" Sae war mir von Anfang an unsympathisch. Anfangs ging es nur um Kleinigkeiten, doch man merkt einfach, dass ihre Mitschülerin ihr wirklich alles missgönnt und sie macht ihr Leben auf Dauer echt zur Hölle. Ich war echt froh als sich das geändert hat, aber das setze ich lieber in Spoiler:

      Spoiler anzeigen
      Erst mal... ich mochte Kairi immer mehr als Toji. Er war einfach mehr der "Schwarm", aber von der wahren Liebe hab ich da nicht wirklich viel gespürt. Ich war zwar zwischendurch verwirrt, dass er eigentlich noch für eine andere Frau schwärmte, war aber irgendwo froh, dass dies nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Doch wo die beiden in der Beziehung waren tat mir Momo echt leid, denn sie wollte trotzdem mit ihm zusammen sein, obwohl ihr das wehgetan hat. Handlungen die trotzdem nachvollziehbar wirkten, denn wie viele Frauen befinden sich heutzutage in Beziehungen, die ihnen eigentlich nicht gut tun? Na ja, zu Sae will ich nicht viel sagen. Ich glaube wenn dieses "Wesen" mir in Realität begegnen würde wär das Erste was ich tun würde ihr Ignoranz zu schenken. Man merkt einfach, dass sie einfach ein Aufmerksamkeitsgeiler Mensch ist der es nur auf die Vorzüge im Leben abgesehen hat.

      Um ehrlich zu sein erinnert es mich sogar an einen Buchcharakter der genauso gestrickt war: Faul, verwöhnt, verdreht die Tatsachen um im Mittelpunkt zu stehen und extrem wehleidig. Der Charakter hat sich auch nicht wirklich gebessert und hatte einiges probiert (aus Neid heraus) um dem Protoganisten Steine in den Weg zu legen. Jedoch war sie lange nicht so niederträchtig wie Sae. Zwar tat sie mir einmal kurz leid als sie an einer Scheinschwangerschaft litt und von diesen Typen überfalllen wurde, aber ganz ehrlich: So etwas will man nicht zur "Freundin" haben. Das ist pure Falschheit, obwohl ich doch erstaunt war, dass sie Momo am Ende die richtigen Worte sagte. Ich weiß sie nicht mehr genau, aber ich weiß sie ihr sagte: "Du wirst so oder so einen verletzen. Entscheide dich für dein Herz." Und im Grunde hatte sie ja Recht: In ihrer Hin- und Hergerissenheit konnte sie sich nicht für Toji oder Kairi entscheiden, da sie Niemanden das Herz brechen wollte. Das was wohl viele nicht nachvollziehen können: Wieso stürzt sie sich dann immer wieder in die Beziehung? Ich glaube da muss man etwas tiefer graben, aber ich glaub wenn man zwei Menschen sehr gern hat will man einfach nicht, dass es dem anderen schlecht geht.

      Vor allem wird auch gut dargestellt, dass Männer sehr wohl Gefühle haben. Als Toji von Sae erpresst wurde litt ich mit ihm als er Momo die Tür vor der Nase zugeknallt hatte. Das war echt ein Trauerspiel. Genauso tat mir Kairi leid als er sich beim schlimmsten Sturm bis zu ihr durchgequält hatte und die beiden gesehen hatte. Ich weiß nicht... mir kam es vor wie eine Art Hilflosigkeit die Momo zu diesen Handlungen getrieben hatte. Anders kann ich es mir nicht ausmalen. Wenn man so tief in seinem Selbstbewusstsein gesunken ist (was nach diesem abscheulichen Mobbing nicht verwunderlich war) kann ich mir vorstellen, dass man auch Zukunftsängste hat. Jedenfalls lässt der Anime viel Interpretationen offen. Zumindest während des Anime. :)

      Jetzt mal zur Mobbinggeschichte: Die Sache mit dem Bikini war ja schon gemein. Jemanden in so eine Schamsituation zu bringen hat mich echt wütend gemacht. Vor allem haben die Kairifangirls ihr eine weitere Sicherheit genommen: Ihre Liebe zum Schwimmen. Man merkte auch, dass Sae versuchte sie systematisch fertig zu machen. Wie sie am Ende da am Boden lag war einfach furchtbar. Ich weiß wie es ist auf niederste Weise gedümtigt zu werden. Ich hoffe es ist okay einen Screenshot einzufügen, ansonsten lösche ich ihn wieder, aber das war einer der Stellen im Anime die mich besonders berührt hat:



      Ich will auch nicht zu viel vom Anime verraten, will aber eine ehrliche Empfehlung aussprechen, denn grade dieses "das verletzte Reh" im Wolfspelz Feeling am Anfang und dann später die Dramartugie zwischen den drei Protoganisten ist wirklich einzigartig. Hatte auch schon einige Liebes/Drama/Anime geschaut, aber der hat es mir wirklich angetan. Konnte mich wirklich in jedem Moment in jeden Charaktere hineinversetzen und auch wenn ich immer noch nicht weiß warum Sae so gehandelt hat, hoffe ich, dass man es zumindest in der nächsten Mangareihe herausfindet (die ja auch bald kommen soll). Für mich auf jeden Fall ein kleines Goldstück unter vielen tausenden Anime. Beim Manga bin ich eigentlich noch gar nicht so weit, aber ich bin jedenfalls total begeistert vom Anime.

      Wer nichts für Lovestorys übrig hat wird den Anime wohl weniger spannend finden, aber ich finde, dass es in dem Anime auch nicht viel um Liebe geht. Eher um die Selbstfindungen in der Jugendlichen-jungen Erwachsenen-Phase. Klar, spielt dieser Anime auch wieder im Schulbereich, aber das gefällt mir auch so an der Fortsetzung: Es wächst aus diesem Schulleben raus und ich wer neugierig geworden ist kann sich den Anime ja mal anschauen. =)

      Bin gerade dabei ihn meinem Freund zu zeigen und er findet den Anime echt heftig. Wer sehr sensibel ist wird merken, dass er Anime auch viele Themen in Sachen Beziehung rausholt. Das ist es glaub ich was mich von diesem Anime so fasziniert, aber ich denke das ist jedem selber überlassen. Wollte den Anime hier nur auch mal vorstellen, da er für mich echt eine bleibende Wirkung hinterlassen hat.

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    • Neben One Piece schaue ich momentan auch:

      Ranma 1/2

      Ein sehr schöner Ecci Anime, der trotz seines Genres noch zu den (wie ich finde) vernünftigeren Anime zählen, denn dort lag der Fokus nicht nur auf den Brüsten und dem Sex, sondern vor allem auf die Kampfkunst. Ich denke die meisten kennen die Geschichte: Ranma und sein Vater kämpfen an einem See, wo schon einige Leute verstorben sind in den jeweiligen Seen. Doch durch einem Stoß ins Wasser verwandelt sich Ranma Saotome in ein rothaariges Mädchen. Während sein Vater sich in einen Panda verwandelt, wenn er ins kalte Wasser fällt. Die Komik dahinter ist einfach wunderbar, da Ranma es im Laufe der Zeit schafft sich in immer kompliziertere Verwicklungen zu verrennen. Unter anderem hat er einige Verehrer, sowohl männlich, als auch weiblich. Außerdem hat er nicht nur Probleme mit seiner "Verlobten" Akane (die ihm alles andere als angetan ist durch die Zwangsverlobung), sondern auch mit seinem Konkurrenten Ryouga Hibiki. Zwar mag es ein paar Szenen geben wo man auch mal nackte Haut zu sehen bekommt, doch das Schöne ist einfach, dass dies in keinem allzu großen Fokus steht. Natürlich sollte man schon das Genre mögen, denn ansonsten könnte man Gefahr laufen enttäuscht zu werden, denn neben der ernsten und auch hinreißenden Liebeszenen zwischen Akane und Ranma (die eine Art Hassliebe haben) gibt es auch sehr viele komische Szenen. Das heißt: Für Lacher ist gesorgt. :lol:

      Und ich freu mich so. :3 In One Piece dauert es nur noch wenige Folgen bis zu den Japanischen und ich bin wirklich gespannt wie das Japanische für mich sein wird. Gerade weil ich durch die deutschen Folgen dann doch die deutschen Stimmen gewohnt bin. Ich hab nichts gegen Ger-Sub. Schaue zu genügend kleinere Anime die ebenfalls nur gesubt sind, doch es wird schon eine Umstellung sein. :nick:
    • Mangas:

      Detektiv Conan und One Piece

      (Richtige Bücher lese ich gerade: Das Paket, von Sebastian Fitzek. Danach will ich mir Der Übergang, Die Zwölf und die Spiegelstadt von Justin Cronin zu gemüte ziehen. Es ist eine Endzeit Horror Trilogie und Cronin ist einfach n echt guter Autor) (und ja ich mag eher Psycho und Horror Geschichten ^^)

      Animes:

      Detektiv Conan (grad ne kleine Pause von One Piece)
      und wenn ich mir das in den nächsten Tagen kaufe dann auch Tales Of Symphonia.

      Bei Tales of Symphonia bin ich mir halt noch nicht sicher. Ich liebe die Game Cube Version des Spiels. Der zweite Teil für Wii soll auch noch folgen.
      Aber ich weiß einfach nicht, ob ich jetzt noch nen dritten Anime anfangen soll.
      Conan und One Piece sind in dem Sinne relativ gut zusammen, da Conan immer mehr oder minder gesagt abgeschlossene Folgen hat und One Piece halt was schönes Durchgehendes ist.
      Wenn man mal iwann keine Zeit oder Motivation hat sich der Vollen Story von One Piece zu widmen ist am Abend so ne Folge Conan immer mal gerne gesehen.

      Um nochmal auf Symphonia zu kommen: Keine Ahnung wie da die Story umgesetzt wurde und ich will mich nicht unbedingt gleich schon iwelchen Spoilern aussetzten, da ich gefühlt noch nicht weit im Gameplay bin, aber trotzem schon relativ weit bin.

      Danke für eure Antworten schon ma im Vorraus :)
      Gypsy Jazz Gitarrist
    • Manga:

      Vor kurzem habe ich (endlich) Velvet Kiss von Chihiro Harumi und Der Zauber einer mir unbekannten Welt von Moto Momono beendet. Beide OK, aber haben mich relativ unbefriedigt zurückgelassen, wobei "der Zauber" gegen Ende ein wenig runder rüberkam.

      Aktuell lese ich mal wieder Chobits von Clamp. :herz:

      Anime:

      Vor kurzem habe ich auch Yuri!! on Ice und Magic of Stella beendet. Magic of Stella hat mir sehr gut gefallen, aber Yuri!! on Ice würde ich ohne zu zögern auf den ersten Platz der Anime des Jahres und eventuell sogar auf meine Top-10-All-Time-Liste setzen. Anfangs konnte ich ja gar nichts damit anfangen (zum einen Sport-Anime, zum anderen ein primär männlicher Cast - auch wenn ich Free! mochte), aber nach ein paar Wochen habe ich doch nachgegeben und mir die Serie angesehen. Was soll ich sagen, ich habe es nicht bereut und kann dem Anime jedem nur ans Herz legen, selbst wenn er/sie nichts mit Eiskunstlauf anfangen kann. Tolle Musik, tolle Animationen, exzellente Charaktere ohne die üblichen 0815-Anime-Klischees. Believe the hype on this one!

      Als nächstes stehen Flip Flappers!; Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu (von dem nächsten Monat die zweite Staffel anläuft); Amanchu! (immer noch nicht geschaut xD) und Fune wo Amu (noch nicht beendet) an. Und vielleicht schaff ich es noch, Sachen von meinem Backlog wie Yuuki Yuuna wa Yuusha de Aru zu schauen.
      :majora: The Best.
    • Nachdem ich nach Ewigkeiten mal wieder vermehrt zum Animeschauen komme, habe ich nach langer (sehr sehr langer...) Zeit endlich die erste Staffel von Kuroko no Baske beendet. Das war Teil eines "Animetausches" mit meiner Schwester (jeder schlägt dem jeweils anderen einen Anime vor, den er dann gucken muss), dafür hat sie sich Death Note angesehen. Ansonsten hätte ich mir den wahrscheinlich nicht angeguckt, da ich nicht wirklich auf Sportanimes stehe... Wobei KnB ganz OK war, die beiden Hauptcharaktere Kuroko und Kagami waren witzig, die Matches auch ganz spannend; ich denke, ich werd's mal weitergucken. Schließlich hab ich von allen Seiten gehört, dass die erste Staffel noch die "schlechteste" sein soll, die folgenden seien wesentlich besser. Mal gucken, vllt komm ich ja noch in den Hype. :3

      Jetzt geht es in die zweite Runde Animetausch und es heißt 91 Days gegen die erste Staffel von Mushishi. Ich hab mir schonmal die ersten paar Folgen davon angesehen und muss sagen, das ist eher nach meinem Geschmack. Die langsame Erzählweise ist gut gemacht, sodass es wirklich entspannt und nicht zum Einschlafen gedehnt wirkt wie in vielen anderen slowpaced Anime, die ich bisher gesehen habe. Und eine Sache (die aber eigentlich nicht primär zum Anime gehört), die mir wirklich sehr gut gefällt: die Subgruppe (Subs4u)! °o° So viel Liebe zum Detail hab ich selten in Subs gesehen! Am Ende jeder Folge gibt es während des Abspanns immer noch eine Art Minizusammenfassung/ Glossar zu einzelnen Dingen/ Handlungen in der Folge, die auf Anhieb vllt nicht ganz so klar oder Teil der japanischen Kultur sind (Erklärungen für Riten, Symbole, etc.). Und dann immer mit so süßen Kommentaren dazu wie "Es folgt Taxys kleine Bio-Stunde" oder "Hier unsere Interpretationen zur Folge (über der wir 3 Tage gesessen haben ^__^)". Da macht es doch doppelt Spaß zu gucken. ^^
      »Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist nicht nur ein Techniker,
      er steht auch vor den Naturvorgängen wie ein Kind vor einer Märchenwelt.«


      ~ Marie Curie
    • Momentan bin ich noch dabei die letzten deutschen Folgen von One Piece zu schauen. Ist im Grunde nur noch Ruffys Vergangenheit. Ich bin gespannt was danach folgen wird nach der Zusammenkunft. Ansonsten...

      ...bin ich so weit dann durch mit den deutschen Ranma 1/2 Folgen. Ich seh es schon als abgeschlossen, da wir morgen vermutlich die letzten Folgen noch schauen werden. Daraufhin wird auf jeden Fall...

      Inuyasha

      ...folgen. Ich freue mich schon total drauf. Wer den Anime nicht kennt: Die Handlung von Inu Yasha spielt vorrangig im Japan der Sengoku-Zeit (15. und 16. Jahrhundert). Viele der Charaktere sind YMkai, Oni oder andere Wesen aus der japanischen Mythologie. Der Hauptcharakter Inu Yasha sowie einige weitere basieren auf den Inugami. YMkai sind mächtige übernatürliche Wesen, die auch in menschenähnlicher Gestalt auftreten. Im Gegensatz zum westlichen Dämon sind sie aber keineswegs ausschließlich böse. Die Handlung dreht sich vorrangig um den Kampf der Hauptcharaktere gegen einen Dämon namens Naraku. Außerdem geht es um die Dreiecksbeziehungen zwischen Inu Yasha, Kagome und KikyM. [Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Inu_Yasha]

      Ein toller Anime. Hatte bisher (leider) nur die deutschen Folgen geschaut. Dafür ist das jetzt auch schon mein drittes Mal wo ich diesen Anime genieße und ich denke, da ich jetzt die Möglichkeit besitze, werde ich mir auch mal die japanischen Folgen gönnen (eigentlich schade, dass ich das Ende von dem Anime noch nicht kenne). Bin auf jeden Fall gespannt was mich da erwarten wird. Und ja... es gibt einfach Anime die ich immer mal wieder schaue. :herz:

      Mein Partner und ich widmen uns grade generell mal den bekannten deutschen Anime, da wir durch Empfehlung eines Kumpels uns später einfach die Zeit nehmen wollen auch mal die unbekannteren, bzw. kleineren Anime zu schauen. :3

      Edit: Wir schauen jetzt doch die japanischen Ranma 1/2 Folgen. Sind ja ungefähr genauso viele wie die deutschen Folgen. Leider wurden diese nur ins englische komplett übersetzt, jedoch nichts ins Deutsche. Na ja, kann man ncihts machen. :)

      Doppel-Edit: Spontan haben wir entschlossen noch Monster Rancher, da mein Freund den Lehrgang über weg ist und er von der Länge auch sehr angenehm ist. ^-^ Joa... ansonsten schauen wir natürlich noch Inuyasha. Der Anime ist echt toll, auch wenn ich ihn jetzt schon das 3. Mal schaue macht es immer wieder Spaß.

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    • Ich lese momentan Black Butler (Sehr zu empfehlen) Akame ga kill und Haikyuu!
      Die habe ich aber auch momentan im Besitz, andere müsste ich mir kaufen, da unsere Bibliothek nicht viel an Mangas hergibt. Soul Eater schaue ich momentan gerne und Black Butler suchte ich zum zweiten Mal durch. :3
      Lass dich drücken :cuddle: :<3:
    • Hab mir vor ein paar Wochen im Buchladen die Say "I love you" Reihe von Kanae Hazuki auf deutsch mitgenommen, für 5€ pro Band konnte ich dann doch nicht nein sagen.

      Auf englisch hab ich die Reihe ewig gesuchtet, erst wirkt das ganze wie klassische Romance/Comedy aber Hazuki bearbeitet mit ihren Helden auch wirklich schwierige Themen, die bei vielen jungen Erwachsenen und Jugendlichen wohl zu Dèjá-vus führen werden. Von Mobbing, Gewaltspiralen, dem Streben nach Perfektion, dem Hin und Hergerissensein zwischen 'ich komm allein klar' und 'ich möchte dazugehören', echten und falschen Freunden, Stress durch den Job, Stalkern, aber auch einfach der Message "du bist gut, genauso wie du bist" kriegt die japanische Autorin durch ihren teilweise auch persönlichen Bezug eine wundervolle, witzige und herzerwärmende Story hin.


      Und dann war da noch 'Young Bride's Story' von Kaoru Mori, was ich vor allem wegen den wunderschönen Zeichnungen und der fabelhaft recherchierten Story anbete.
    • *fegt Staub weg*

      Ich dumpe mal ein bisschen was von dem, was ich grade schaue und lese. Was als "airing" gekennzeichnet ist, läuft gerade noch, ist also noch nicht abgeschlossen.

      Anime:
      1. JoJo's Bizarre Adventure
      Der Anime an sich ist ja eigentlich schon ein Meme - hauptsächlich deswegen, weil er komplett insane und bekloppt ist, dabei aber so tut, als würde er sich komplett ernst nehmen. Um den Plot zusammenzufassen... öh... eh... da ist ein Typ, dessen Namen sich auf JoJo abkürzen lässt. Eigentlich mehrere. Und sie hauen alle gerne Sachen. Entweder selber, indem sie lernen, mega nice zu atmen, oder Geister beschwören, die Sachen für sie boxen. Und da sind Vampire. Und antike Menschen mit Superstärke. Und aztekische Steinmasken? Und hab ich schon Geister erwähnt?
      Es lässt sich nicht in Worte fassen, weil eigentlich keine Beschreibung in weniger als fünf Sätzen ausreichen würde, um dem Inhalt des Animes gerecht zu werden. Definitiv sehr unterhaltsam und trotzdem leicht zu verfolgen. Wobei ich dennoch zugeben muss, dass ich den Hype nur zur Hälfte nachvollziehen kann. Manchmal kommt mir die Handlung doch etwas zu trocken vor, dafür dass sie als wichtiger aufgespielt wird, als sie eigentlich ist.
      Gut möglich, dass vieles einfach an mir vorbeigegangen ist... hmmm :kA:

      2. Mobile Suit GUNDAM: Iron-blooded Orphans
      Ich hatte irgendwann einmal Mobile Suit Gundam: Unicorn angefangen und weiß noch, dass es versucht hat, Gut und Böse in Grauzonen verschwimmen zu lassen, was ich eigentlich ganz gut fand, dabei allerdings so verwirrend geworden ist, dass ich mich nach 12 Episoden immer noch gefragt hat, was zur Hölle die Büchse der Pandora denn jetzt sein soll (ein MacGuffin, glaube ich, falls jemanden interessiert).
      Iron-blooded Orphans ist dagegen etwas mehr straight-forward. Eine Gruppe Jugendlicher, die Teil einer Sicherheitsfirma auf dem Mars sind, machen sich unabhängig, nachdem sie einen Gundam in die Finger bekommen (total starker Riesenroboter). Die beiden Hauptcharaktere Orga, der Anführer der nun unabhängigen Gruppierung "Tekkadan" und Mikazuki, der beste Pilot der Gruppe, der auch den Gundam steuert, nehmen daraufhin den Auftrag einer berühmten Widerstandskämpferin an, die aus ihrem Exil auf dem Mars zur Erde zurückkehren will, um die Unabhängigkeit des Mars zu ermöglichen. Die Geschichte dreht sich also um "Tekkadan", die Reise zurück zur Erde und den Konflikt mit der Supermacht Gjallerhorn, die ihnen dabei riesige Steine in Form von Mechas in den Weg legt.
      Mobile Suit Gundam scheint ein Faible für Grauzonen zu haben und das schlägt sich im Charakterdesign nieder. Sowohl auf der vermeidlich "guten" Seite finden sich schnell böse Charaktere wiederfinden und umgekehrt.
      Spoiler anzeigen
      Gegen Ende der ersten Staffel hat sich sogar einer der vermeidlichen Hauptbösewichte auf die Seite der Protagonisten gestellt. Nice Idee und verdammt gut umgesetzt.

      Die Serie setzt sich viel mit Kampf und Verlust auseinander und auch, was es bedeutet zu kämpfen und auch zu verlieren. Obgleich die Serie deutlich einfacher zu verfolgen ist Unicorn, kann es dennoch schnell passieren, dass man Details verpasst, wenn man nicht gut aufpasst. Die Charaktere sind alle sehr gut geschrieben, interessant und likeable, einzig der Hauptcharakter Mikazuki kommt mir etwas... trocken und flach vor und scheint in meinen Augen etwas zu sehr auf Coolness ausgelegt zu sein.
      Dafür ist der Soundtrack absolut nice, vor allem die Openings. Man With A Mission macht einfach die geilsten Tracks.

      3. The Rising of the Shield Hero (airing)
      "Isekai" bezeichnet bei Anime mittlerweile ein eigenes Genre, was sich im Wesentlichen auf Protagonisten reduzieren lässt, die es in Parallelwelten verschlägt. Meistens findet sich in diesen Welten aber auch nur eine 08/15 RPG-Maker-Story und ein Harem für den Protagonisten, inklusive obligatorischer Power-Fantasy wieder, weshalb ich Serien wie "Konosuba" oder "Re:Zero", die diese Konventionen subverten, ziemlich gerne mag. Shield Hero ist irgendwo zwischen den beiden Fronten. Bei dem Anime selbst handelt es sich um die Adaption einer Light-Novel-Serie, die ich selbst bis Band 8 gelesen und dann abgebrochen habe, weil die Geschichte den anfänglichen Charme für mich verloren hatte. Zumindest auf die ersten Folgen der Anime-Adaption hab ich mich also dennoch ziemlich gefreut, da Band 1-4 definitiv sehr lesenswert sind. Ich war sogar angenehm überrascht von der Adaption, das sie qualitativ bislang meine Erwartungen an die Serie bei Weitem überstiegen hat.
      In "Shield Hero" geht es um Naofumi, ein Anime-Nerd (wie immer), der durch ein altes Buch in seiner Bücherei in eine Parallelwelt beschworen wird. Dort soll als er "Held des Schildes" (was im Endeffekt bedeutet, ihm klebt permanent ein Schild am Arm) die Welt vor der Auslöschung bewahren, indem er zusammen mit drei anderen Helden (die Schwert, Speer und Bogen tragen) sogenannte "Wellen" zurückschlagen, die eigentlich nur einen Haufen Monster vom Himmel fallen lassne. Naofumi kann als Held des Schildes aber nur einstecken und nicht austeilen und ist deshalb auf die Unterstützung von Gefährten angewiesen - aber seine einzige Gefährtin verrät ihn, unterstellt ihm eine versuchte Vergewaltigung, sodass er sich kurz darauf allein, arm und mit zerstörtem Ruf am Boden wiederfindet. Ohne eine Möglichkeit anzugreifen ist Naofumi also darauf angewiesen sich eine Sklavin zu halten, um stärker zu werden und mit seinem geschädigten Ruf aufzuräumen, damit er diese Welt, die er inzwischen abgrundtief hasst, retten kann und danach (hoffentlich) wieder einen Weg nach Hause findet.
      Das Ganze mag sich ziemlich düster und edgy anhören, ist tatsächlich aber eigentlich eine ziemlich interessante Geschichte über Utilitarismus und Vertrauen. Die Mittel, die der Hauptcharakter sucht, um die Hindernisse in seinem Weg zu bewältigen, sind eigentlich sogar ziemlich originell, ebenso auch die Art und Weise wie er als widerwilliger Held mit der Welt und den Menschen darin interagiert. Somit löst sich die Geschichte ein wenig von etablierten Tropes seines Genres, kommt aber nicht vollkommen davon weg. Nicht nur handelt es sich bei der Welt um eine fast schon zynisch anmutende MMO-Welt (wenn hier und da mit netten Twists), sondern auch die Power-Fantasy-Aspekte finden sich, wenn gleich in anderer Form, immer noch in der Geschichte wieder.
      Spoiler anzeigen
      Weniger geht es darum, dass der Charakter der Stärkste ist, sondern eher darum, dass er eigentlich der "verkannte Held" der Geschichte ist. Im Endeffekt zeigt sich das darin, dass der Hauptcharakter mit seinen Taten (wenn gleich von niederen Bedürfnissen motiviert), ausschließlich Gutes tut, meist mit verschwindend geringen negativen Konsequenzen für ihn. Seine Gegenspieler hingegen, der König des Reiches, die lügnerische Prinzessin und auch die anderen drei Helden, kommen dagegen eher wie quängelnde Kleinkinder rüber, als anständige Charaktere. Gerade nach dem Ende von Band 4 der Light-Novel-Serie wird das deutlich, da ab diesem Punkt dem Hauptcharakter sehr viele Steine aus dem Weg genommen werden und sein geschädigter Ruf eigentlich wiederhergestellt worden ist.




      Manga:
      1. Hajime no Ippo (airing)
      Bei dieser Manga-Serie handelt es sich um eine Shounen-Serie, bei der es im Wesentlichen um Boxen geht. Also, den Kampfsport, wo man sich mit roten Handschuhen die Rübe einschlägt, nicht die Pappkartons. Über die Prämisse muss man nicht viele Worte verlieren: Ippo ist ein schwächlicher Schüler und ein Mobbingopfer, der eines Tages von dem Boxer Takamura vor seinen Mitschülern bewahrt wird, während diese ihn drangsalieren. Beeindruckt von den Fähigkeiten des Boxer beschließt auch Ippo Boxer zu werden und tritt dem örtlichen Boxclub bei. Und damit beginnt seine Karriere als Profi-Boxer, in dem er um den Titel des japanischen Box-Champions kämpft und nach der Antwort auf die Frage sucht: "Was bedeutet es eigentlich, stark zu sein?"
      Was mich an diesem Manga so fesselt sind einerseits natürlich die Box-Kämpfe, die auf der einen Seite zwar ziemlich überzeichnet sind, wie es in Shounen-Mangas und auch Animes so üblich ist, auf der anderen aber eine Liebe für den Boxsport übermitteln und auch für die Techniken, die dahinter stecken. Ich liebe es, wenn Geschichten über Kampftechniken ins Detail gehen (tatsächlich glaube ich sogar, dass manches von dem, was ich in Ippo "gelernt" habe, in meinen RPG-Posts wiederfindet). Auf der anderen Seite sind es aber auch die Haupt-Charaktere, die zwar nicht mega-deep sind, aber bei denen es sich um wirklich liebenswürdige Kerle und Idioten handelt. Aber ebenso sind auch die Kontrahenten der Hauptcharaktere interessant und facettenreich und der Manga schafft es wirklich für den Leser ein Verständnis dafür aufzubauen, wie die Charaktere denken und wie sich das in ihrem Kampfstil widerfindet.
      Für mich ist Hajime no Ippo aus diesem Grund auch wahrscheinlich mein liebster Shounen-Manga, bei dem ich nicht nur den Anime verschlungen habe (125 Folgen, drei Staffeln, nailed it), sondern auch alle Manga-Kapitel, die der Anime nicht abgedeckt hat - sicher so... 600 Stück, der Manga ist gerade bei Kapitel 1200 irgendwas. Aber wen das nicht abschreckt und der auch nur im entferntesten glaubt Boxen interessant finden zu können, sollte der Serie eine Chance geben. :3

      2. Jagaaaaaan!
      Nein, ich bin nicht auf der Tastatur eingeschlafen, das Ding heißt echt so. Ich verbuche das mal als typischen Fall von: Dem Autor ist kein besserer Titel eingefallen.
      Wem "Parasyte"/"Kiseijuu" vielleicht ein Begriff ist, der könnte sich bei Jagaaaaaaan tatsächlich daheimfühlen. Im Grunde geht es um den Hauptcharakter Jagasaki, der als Streifenpolizist arbeitet und von seinen Mitmenschen so dermaßen angepisst ist, dass er am liebsten jedem eine Kugel in den Kopf jagen würde. Eine Tages bekommt er tatsächlich die Gelegenheit dazu, als sich vor ihm in der U-Bahn ein wütender Mann plötzlich in ein Monster verwandelt und anfängt die übrigen Passagiere zu massakrieren. Und da verwandelt sich Jagasakis Hand plötzlich in ein Gewehr, mit dem er das Monster dann wirklich erledigt. Klingt skurill, es wird besser.
      Wenig später verwandelt sich auch seine Freundin in ein Monster, sodass er gezwungen ist, auch sie umzubringen, bewahrt aber ihren Kopf im Kühlschrank auf, in der Hoffnung sie eines Tages wieder zum Leben erwecken zu können. Zudem trifft auf eine knuffige kleine Eule, die ihm erklärt, dass die Verwandlungen zu den Monstern (auch "Fractures Human" genannt") durch Kaulquappen ausgelöst werden, die in Menschen kriechen und dort zu Fröschen werden. Und solche Vögel wie die kleine Eule fressen die Frösche dann und kotzen Gewöllebälle wieder aus und wenn Jagasaki sich die Bälle durch die Nase zieht, kann er seine eigene Monsterverwandlung (das Ding mit dem Gewehr, genau, Jagasaki ist selber zur Hälfte so ein Fractured Human) kontrollieren... und wenn genug Fractures Human tötet, kann er seine Freundin wiederbeleben und äh...
      ... ja, äh, man kann dem Manga vieles unterstellen, aber dass unkreativ ist nun wirklich nicht. Es ist wirklich sehr, sehr skurill und schlägt an manchen Stellen wirklich über die Stränge des guten Geschmacks. Aber Jagaaaaan will genau das erreichen: Er will provozieren. An vielen Stellen ist der Manga unheimlich explizit, zeigt viel nackte Haut, bedient sich eines relativ realistischen, aber dennoch stilisierten Zeichenstils und zeigt Menschen als das, was sie eigentlich sind: Nämlich Monster, die sich von ihren niederen Bedürfnissen leiten lassen. Und dabei lässt es sich der Manga auch nicht nehmen komplett gesellschaftskritisch Politik, neue Medien, mediale Wirkung und sogar Geschlechterrollen zu kritisieren.
      An manchen Stellen ist "Jagaaaaaaaan!" wirklich schwere Kost. Wer das ab kann und auf skurile Gesellschaftskritik Lust hat, dem kann ich den Manga wirklich nur empfehlen. Definitiv ziemlich einzigartig, allerdings sehr überzeichnet und provokant.


      Hmm, ich glaube, ich werde immer mal wieder ein paar Sätze über Animes/Mangas verlieren, die ich grade schaue/lese. Zu viel um es in einem Post zusammenzufassen uuuund *guckt auf die Uhr* es ist mittlerweile auch schon ziemlich spät. Huiiii :3 *weghuscht*


      /Acc: E Z D V F S Si A N Ze NPC1 NPC2/
    • Hatte vor kurzem wieder mal ein paar Studio Ghibli Filme angesehen. Und zwar Prinzessin Mononoke, Porco Rosso und Mein Nachbar Totoro. Für mich ist es irgendwie Pflicht geworden, mindestens einmal im Monat ein Ghibli Film zuschauen. Ich selber bin ein großer Fan des Studios und ich mag den Stil der Filme sehr.

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    • Dank Netflix hat sich meine Auswahl an Animes seit Weihnachten erweitert und ich habe mir probeweise einige, deren Vorschau mein Interesse geweckt hat, auf meine Liste gesetzt.

      Angesehen habe ich zuletzt bereits The Heroic Legend of Arslan, da mich der Titel und einige Szenen an einen meiner alten Lieblingsanimes, Record of Lodoss War, erinnert haben. Es wird die Geschichte des jungen Prinzen Arslan erzählt, der sich als Thronerbe beweisen muss, als sein Königreich Pars vom Nachbarland Lusitania angegriffen wird und ein Krieg ausbricht, durch den seine Familie die Herrschaft verliert. Obwohl Arslan die Sanftmütigkeit in Person ist, beginnt er, Freunde und Verbündete sowie eine Armee um sich zu scharen, um das Land zurückzuerobern - und sich gegen seinen merkwürdigen Rivalen mit einer Silbermaske zu behaupten. Die Handlung spielt in einer mittelalterlich anmutenden Welt, die Serie bleibt relativ realistisch - der Inhalt ist tatsächlich auch von historischen Begebenheiten inspiriert -, es geht viel um Kriegsführung, Kämpfe, Strategien, Taktik und Intrigen. Zwar ist die Animation nicht umwerfend, aber in Ordnung. Dafür hat mich die Charakterzeichnung überzeugt; vor allem dank der Nebenfiguren Daryun, einem aufrichtigen Krieger, und Narsus, einem gerissenen Taktiker, die beide Freunde und Berater von Arslan sind, hat mir die Serie durchaus gut gefallen und ich habe stellenweise mitgefiebert. Leider ist auf Netflix nur Staffel 1 mit 25 Folgen verfügbar und der Anime damit noch nicht abgeschlossen, Staffel 2 mit 8 Folgen fehlt bislang und ich hoffe, dass sie bald auch vorhanden sein wird, da ich durchaus gerne wüsste, wie es weitergeht.

      Als ich mit der Serie fertig war, habe ich mehr oder minder durch Zufall The Seven Deadly Sins angefangen und - ich muss sagen, der Anime hat mein Leben gehörig auf den Kopf gestellt, indem er mich hoffnungslos in seinen Bann gezogen und ein völlig neues Fandom für mich eröffnet hat. Die Serie spielt im Land Britannia im Königreich Liones, über das die Heiligen Ritter, die es eigentlich schützen sollen, die Macht zu erlangen versuchen. Als die Königsfamilie gestürzt wird, begibt sich die dritte Prinzessin, Elizabeth, auf die Suche nach den Seven Deadly Sins, einem besonders mächtigen Orden unter den Heiligen Rittern, der aus früheren Verbrechern besteht, die zehn Jahre vorher in Ungnade gefallen und seitdem verschwunden sind. Mit ihnen zusammen möchte sie die Heiligen Ritter aufhalten. Der Anime bietet herrliche Unterhaltung, viel Witz, erfrischende Fantasy und spielt mit Versatzstücken aus der Artusepik. Ich muss gestehen, an manche Aspekte musste ich mich anfangs erst gewöhnen - jetzt liebe ich die Geschichte, die Figuren - besonders in den Heiligen Ritter Gilthunder bin ich vernarrt wie ich das bisher in kaum eine andere Figur war. Innerhalb kürzester Zeit habe ich alle zwei Staffeln, das TV Special und den Film auf Netflix und die OVAs verschlungen (inzwischen auch mehrmals) und hungere nun nach der nächsten Staffel, die im Herbst 2019 in Japan erscheinen soll und wohl 2020 auf Netflix verfügbar sein dürfte. Ein eigenes Thema zu dem Anime (und Manga) werde ich auf jeden Fall noch erstellen, ich könnte nämlich stundenlang davon plappern und schwärmen. Awwww. :<3:

      Trotz meiner Obsession mit dieser Serie habe ich zuletzt versucht, mir etwas anderes anzusehen, nämlich den Anime Violet Evergarden (und bin gescheitert, wie ich vorwegnehmen kann). Es geht um eine junge Frau namens Violet, die nach dem Ende des Krieges versucht, ihr bisheriges Dasein als gefühllose "Kampfmaschine" hinter sich zu lassen, sich in die Gesellschaft zu integrieren und diese merkwürdigen Gefühle zu verstehen, die Menschen so haben. Dazu nimmt sie eine Stelle als eine "Autonome Korrespondenz-Assistentin" an und schreibt als eine Art Ghostwriter im Auftrag anderer Briefe. Der Anime schlägt etwas ruhigere Töne an und nach zwei Folgen habe ich zunächst damit aufgehört, da ich irgendwie nicht in der Stimmung dafür war (und mein Kopf wohl zu viel mit The Seven Deadly Sins voll ist). Eventuell probiere ich zu einem späteren Zeitpunkt einen neuen Anlauf, den Anime anzusehen.

      Tatsächlich habe ich nach vielen Jahren wieder angefangen, einen neuen Manga zu lesen und wie man womöglich bereits erraten kann, ist es der zu The Seven Deadly Sins, da ich furchtbar ungeduldig bin und nicht auf die nächste Staffel warten möchte, um zu erfahren, wie es weitergeht. Die Geschichte entspricht der des Anime, ich habe zurzeit 122 Kapitel von aktuell über dreihundert gelesen (das ist im Anime etwa der Anfang der zweiten Staffel); die Reihe ist noch nicht abgeschlossen. Eigentlich habe ich mir geschworen, keinen Manga anzufangen, der noch nicht beendet ist (den Fehler habe ich damals mit Detektiv Conan gemacht, damit habe ich aufgehört, als es mir zu viel geworden ist), aber da ich so dermaßen für diese Serie brenne und sowieso nicht genug davon kriegen kann, ist es mir egal, ob sich die Veröffentlichung über viele Jahre zieht und es hundert Bände werden, die ich mir nachher zulegen muss - ich brauche diesen Manga eines Tages einfach in gedruckter Form. Allerdings scheine ich Glück zu haben, betrachte es jedoch zugleich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn soweit ich es zuletzt richtig mitbekommen habe, steht die Geschichte kurz vor ihrem Abschluss. Ich mag den Zeichenstil und wie der Manga nochmals eine etwas andere, eigene Perspektivierung vornimmt, eine wundervolle Ergänzung zum Anime - und genauso wie dieser reißt mich der Manga mit. Es gibt so viele tolle Seiten und Szenen, die ich gar nicht oft genug lesen kann. :heart:
      »Zeit entschwindet, Menschen scheiden ...
      In ewig wie des Wassers Fluss ...
      Zu königlichem Streben reift des Kindes Mut ...
      Junger Liebe Knospen erblühen groß und stark ...«

      – Shiek in »The Legend of Zelda: Ocarina of Time«