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Titel des Spiels: The Wind Waker
Original: Kaze no Takuto
Verkaufszahlen: 4.3 Millionen Einheiten
Weitere Auflagen:
Keine

Als erstes Zeldaspiel für den Nintendo Gamecube erschien "The Wind Waker" 2003 im Cel-Shading-Grafik-Look. Die Entwickler entschieden sich für diesen Grafikstil, um die zentralen Spiel-Elemente Wind und Wasser besser darstellen zu können.
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ALLE INHALTE ZUM SPIEL
Als erstes Zeldaspiel für den Nintendo Gamecube erschien The Wind Waker 2003 - präsentiert im Look der Cel Shading-Grafik-Engine. Cel-Shading bedeutet, dass die Grafik-Engine das Spielgeschehen in einem comicartigen 3D-Stil visualisiert. Dabei werden die Farbkontraste erhöht und eine reduzierte Farbpalette ohne fließende Übergänge verwendet. Gleichzeitig werden minimalisierte Texturen eingesetzt. Warum Cel-Shading? Die Entwickler entschieden sich für diesen Grafikstil, um die zentralen Spielelemente Wind und Wasser besser darstellen zu können. Allerdings wurde dabei
auf die Umrandung mit schwarzen Linien verzichtet [Inverses Back Face Curling].
The Wind Waker begann sein Leben mit
einer Grafik, die etwa so realistisch werden sollte wie der letzte 3D-Teil der Zeldareihe: Majora’s Mask. Doch schon bald wurde den Entwicklern klar, dass diese Grafik sie nicht befriedigte: Bereits Majora’s Mask wurde als "vereinfachtes" Ocarina of Time kritisiert.
Das Team wünschte sich einen neuen Grafikstil für das künftige Zeldateil, der
nicht nur für eine frische Stimmung sorgte, sondern auch die düstere Atmosphäre des Vorgängers tilgen sollte. Diese passte nicht zum Abenteuer eines kleinen Jungens, der die Welt in seinen Augen anders wahrnehmen würde, als es ein Erwachsener täte. Man wünschte der Figur Link neues Leben einzuhauchen, er sollte mehr mit seiner Welt interagieren, mehr auf Situationen reagieren und seine Gefühle durch Gesichtsmimiken zum Ausdruck bringen. Elemente wie Wind und Wasser sollten in diesem Part deutlich und charismatisch dargestellt werden. Das Ergebnis war der Cel-Shading Look.
Ein Ergebnis, mit dem die Fans der Reihe erstmal überhaupt nicht klar kamen.
Die Leute hofften auf einen realistischen Nachfolger der bisherigen N64-Teile:
Grund dafür war die Space World 2000, in der Nintendo der Öffentlichkeit ein Video präsentierte, um die tatsächliche Leistung des Gamecubes darzustellen: Das Video enthielt einen kurzen Zeldatrailer mit Figuren aus Ocarina of Time, die optisch durch die Gamecube Grafik verbessert wurden. Link & Ganondorf wirkten in ihren Zügen runder und lebendiger, allerdings noch sehr plastisch.* Umso mehr waren viele Fans verstört, als Nintendo den Nachfolger der glorreichen N64 Zelda-Ära zeigte: Ein Zeldateil in Comic Grafik. Ein Grund, weshalb viele begeisterte Spieler die neue Fortsetzung von Anfang an ablehnten. Allerdings gewöhnte sich die Fangemeinde an den neuen Look der Serie und spätestens beim Release war die skeptische Haltung bereits verflogen: Das Spiel entwickelte sich trotz schwieriger Eingewöhnungszeit zu einem Riesenerfolg, verkaufte sich mit etwa 4,5 Millionen Kopien so gut wie A Link to the Past in den Neunzigern. Neben Ocarina of Time erhielt The Wind Waker mehrere Auszeichnungen, darunter 9 Punkte der renommierten Spielzeitschrift EDGE (Großbritannien), weiter 40 von 40 Punkten der renommierten Spielzeitschrift Famitsu (Japan). Insgesamt erhielt das Spiel 600.000 Vorbestellungen, das sind fast doppelt so viele wie bei Ocarina of Time.
Die kleine Hauptfigur Link ist diesmal auf Rettungsmission seiner kleinen Schwester: Aril ist von einem riesigen Vogel auf seiner Heimatinsel Präludien entführt worden. Mithilfe von Piraten und dem roten Leunenkönig, einem sprechenden Boot, begibt er sich auf die Suche. Dabei spielt The Wind Waker mehrere Hundert Jahre nach Ocarina of Time: So war nach den Ereignissen aus Ocarina of Time Ganon unverhofft zurückgekehrt; da ihn aber niemand aufhalten konnte, versenkten die Götter Hyrule ins Meer. So reist der kleine Junge nicht mehr durch ein mystisches Land, sondern durch eine neue Seewelt, deren Winde er mit dem Taktstock des Windes kontrolliert.
Bei der Produktion von The Wind Waker legte man auf schnelle einfache Handhabung der Steuerung: der Spieler kann die Kamera hin und her bewegen, wie er mag – dies ermöglich einen großen Freiraum, die Gegend sich besser anzusehen, ohne durch Links Sicht behindert zu sein. Wie bereits angekündigt, besitzt der Held viele verschiedene Gesichtsausdrücke: Er kann lächeln, nachdenklich sein, Angst zeigen oder traurig werden. Oftmals helfen diese Ausdrücke, im Spiel weiter zu kommen und tragen wesentlich für die Tiefe der Spielatmosphäre bei. The Wind Waker ist das erste Zeldaspiel, das auf einer CD abgespeichert ist und somit auch eine Memorycard
braucht. Außerdem bietet das Spiel als eines der Ersten eine sinnvolle Connectivity-Unterstützung: Ein GameBoy Advance lässt sich an den GameCube anschließen, sodass auf dem Game Boy Advance-Bildschirm eine Karte und hilfreiche Hinweise eingeblendet werden können.
Einziger großer Kritikpunkt ist die Länge des
Spiels: So enthält der neue Teil nur gerade mal
5 Dungeons und kleine Sidequests, ehe die Hauptgeschichte durchgespielt ist. Obwohl
The Wind Waker mit zahlreichen Nebenquests, Miniaufgaben und Minispielen als eine große bunte Spielweise sein Defizit wieder ausgleicht, gilt es aufgrund der einfachen Rätsel als eines der kürzesten Zeldaspiele der Serie. Grund dafür ist die zu kurze Entwicklungszeit: The Wind Waker ist das erste Zeldaspiel, welches aufgrund des geplanten Verkaufstarts in seiner Entwicklung vorzeitig abgebrochen und fertig geschnitten wurde.
Ein Fehler, den Nintendo heute offiziell bereut: So hat Shigeru Miyamoto als Kopf der Zeldaserie zugestanden, dass die vorzeitige Veröffentlichung des Spiels keine besonders kluge Idee war. Trotzdem glänzt The Wind Waker mit einer massiven großen Oberwelt, zahlreichen Effekten, einer liebevollen Grafik, vielen gelungen Charakteren und einer großen Spielatmosphäre. Die limitierte Edition des Spiels in Europa enthält eine Bonusdisc, die Ocarina of Time und Ocarina of Time MasterQuest enthält, eine schwierigere Variante von Ocarina of Time.
* Die Demo der Space World 2000 kann auch HIER angesehen werden.
auf die Umrandung mit schwarzen Linien verzichtet [Inverses Back Face Curling].
The Wind Waker begann sein Leben mit einer Grafik, die etwa so realistisch werden sollte wie der letzte 3D-Teil der Zeldareihe: Majora’s Mask. Doch schon bald wurde den Entwicklern klar, dass diese Grafik sie nicht befriedigte: Bereits Majora’s Mask wurde als "vereinfachtes" Ocarina of Time kritisiert.
Das Team wünschte sich einen neuen Grafikstil für das künftige Zeldateil, der
nicht nur für eine frische Stimmung sorgte, sondern auch die düstere Atmosphäre des Vorgängers tilgen sollte. Diese passte nicht zum Abenteuer eines kleinen Jungens, der die Welt in seinen Augen anders wahrnehmen würde, als es ein Erwachsener täte. Man wünschte der Figur Link neues Leben einzuhauchen, er sollte mehr mit seiner Welt interagieren, mehr auf Situationen reagieren und seine Gefühle durch Gesichtsmimiken zum Ausdruck bringen. Elemente wie Wind und Wasser sollten in diesem Part deutlich und charismatisch dargestellt werden. Das Ergebnis war der Cel-Shading Look.
Ein Ergebnis, mit dem die Fans der Reihe erstmal überhaupt nicht klar kamen.
Die Leute hofften auf einen realistischen Nachfolger der bisherigen N64-Teile:
Grund dafür war die Space World 2000, in der Nintendo der Öffentlichkeit ein Video präsentierte, um die tatsächliche Leistung des Gamecubes darzustellen: Das Video enthielt einen kurzen Zeldatrailer mit Figuren aus Ocarina of Time, die optisch durch die Gamecube Grafik verbessert wurden. Link & Ganondorf wirkten in ihren Zügen runder und lebendiger, allerdings noch sehr plastisch.* Umso mehr waren viele Fans verstört, als Nintendo den Nachfolger der glorreichen N64 Zelda-Ära zeigte: Ein Zeldateil in Comic Grafik. Ein Grund, weshalb viele begeisterte Spieler die neue Fortsetzung von Anfang an ablehnten. Allerdings gewöhnte sich die Fangemeinde an den neuen Look der Serie und spätestens beim Release war die skeptische Haltung bereits verflogen: Das Spiel entwickelte sich trotz schwieriger Eingewöhnungszeit zu einem Riesenerfolg, verkaufte sich mit etwa 4,5 Millionen Kopien so gut wie A Link to the Past in den Neunzigern. Neben Ocarina of Time erhielt The Wind Waker mehrere Auszeichnungen, darunter 9 Punkte der renommierten Spielzeitschrift EDGE (Großbritannien), weiter 40 von 40 Punkten der renommierten Spielzeitschrift Famitsu (Japan). Insgesamt erhielt das Spiel 600.000 Vorbestellungen, das sind fast doppelt so viele wie bei Ocarina of Time.
Die kleine Hauptfigur Link ist diesmal auf Rettungsmission seiner kleinen Schwester: Aril ist von einem riesigen Vogel auf seiner Heimatinsel Präludien entführt worden. Mithilfe von Piraten und dem roten Leunenkönig, einem sprechenden Boot, begibt er sich auf die Suche. Dabei spielt The Wind Waker mehrere Hundert Jahre nach Ocarina of Time: So war nach den Ereignissen aus Ocarina of Time Ganon unverhofft zurückgekehrt; da ihn aber niemand aufhalten konnte, versenkten die Götter Hyrule ins Meer. So reist der kleine Junge nicht mehr durch ein mystisches Land, sondern durch eine neue Seewelt, deren Winde er mit dem Taktstock des Windes kontrolliert. Bei der Produktion von The Wind Waker legte man auf schnelle einfache Handhabung der Steuerung: der Spieler kann die Kamera hin und her bewegen, wie er mag – dies ermöglich einen großen Freiraum, die Gegend sich besser anzusehen, ohne durch Links Sicht behindert zu sein. Wie bereits angekündigt, besitzt der Held viele verschiedene Gesichtsausdrücke: Er kann lächeln, nachdenklich sein, Angst zeigen oder traurig werden. Oftmals helfen diese Ausdrücke, im Spiel weiter zu kommen und tragen wesentlich für die Tiefe der Spielatmosphäre bei. The Wind Waker ist das erste Zeldaspiel, das auf einer CD abgespeichert ist und somit auch eine Memorycard
braucht. Außerdem bietet das Spiel als eines der Ersten eine sinnvolle Connectivity-Unterstützung: Ein GameBoy Advance lässt sich an den GameCube anschließen, sodass auf dem Game Boy Advance-Bildschirm eine Karte und hilfreiche Hinweise eingeblendet werden können.
Einziger großer Kritikpunkt ist die Länge des Spiels: So enthält der neue Teil nur gerade mal
5 Dungeons und kleine Sidequests, ehe die Hauptgeschichte durchgespielt ist. Obwohl
The Wind Waker mit zahlreichen Nebenquests, Miniaufgaben und Minispielen als eine große bunte Spielweise sein Defizit wieder ausgleicht, gilt es aufgrund der einfachen Rätsel als eines der kürzesten Zeldaspiele der Serie. Grund dafür ist die zu kurze Entwicklungszeit: The Wind Waker ist das erste Zeldaspiel, welches aufgrund des geplanten Verkaufstarts in seiner Entwicklung vorzeitig abgebrochen und fertig geschnitten wurde.
Ein Fehler, den Nintendo heute offiziell bereut: So hat Shigeru Miyamoto als Kopf der Zeldaserie zugestanden, dass die vorzeitige Veröffentlichung des Spiels keine besonders kluge Idee war. Trotzdem glänzt The Wind Waker mit einer massiven großen Oberwelt, zahlreichen Effekten, einer liebevollen Grafik, vielen gelungen Charakteren und einer großen Spielatmosphäre. Die limitierte Edition des Spiels in Europa enthält eine Bonusdisc, die Ocarina of Time und Ocarina of Time MasterQuest enthält, eine schwierigere Variante von Ocarina of Time.
* Die Demo der Space World 2000 kann auch HIER angesehen werden.


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