Das Wesentliche des Zelda-Universums: Die Zelda Spiele - Nirgendwo können wir mehr zu Zelda Bezug nehmen als zu den Spielen selbst, die uns gemeinsam verbinden. Die Spielesektion auf ZELDAEUROPE erlaubt euch Einblick
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    Titel des Spiels: Phantom Hourglass
    Original: Mugen no Sunadoki
    Verkaufszahlen: ~ 5.5 Millionen Einheiten
    Weitere Auflagen:

          Keine





Phantom Hourglass ist das erste Zelda für Nintendo DS und siedelt einige Monate nach den Ereignissen von The Wind Waker an. Der Touchscreen des DS kommt hierbei vollkommen zur Geltung.
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PHANTOM HOURGLASS
LÖSUNGSWEG


Diese Lösung ist ein besonderes Special von ZELDAEUROPE: Zahlreiche Screenshots mit unter-
schiedlichen Abfolgen werden euch visuell bei jedem einzelnen Rätsel unterstützen. Folgt Link auf seiner spannende Reise auf der Suche nach Tetra und dem Geisterschiff und löst das Rätsel des Meereskönig!




The Legend of Zelda: Phantom Hourglass ist ein Videospiel, das von Nintendo für die portable Konsole Nintendo DS entwickelt wurde. Das Spiel war eine Überraschung, weil die Fans mit Twilight Princess die Fortsetzung von The Wind Waker ausschlossen. So erstaunlicher war die Ankündigung von Phantom Hourglass auf der Game Developers Conference 2006. Das Cel-Shadding Abenteuer sollte die volle Nutzung auf dem DS erfahren. Oder besser umgekehrt: Mithilfe des Touch-Screens sollte das komplette Spiel über eine kleine Fee steuerbar werden. Dazu gehören auch das Schwertschwingen, Türen öffnen, auf Karten zu schreiben und einiges Anderes zu tun. Ein Spiel, was fast gänzlichst über Touch-Screen und seinen Stift funktioniert.

Phantom Hourglass siedelt direkt nach dem Abenteuer von The Wind Waker an. Im Bilder-Prolog zu Beginn des Spiels wird auf dessen Rahmenhandlung grob eingegangen. Seitdem

durchqueren Link, Tetra und ihre Piratencrew den weiten Ozean, um ein neues Land zu entdecken. Auf ihrer Reise erfahren sie von einem mysteriösen Geisterschiff, welches Tetra sich genauer ansehen möchte. Als sie schließlich dieses sichten und Tetra das Schiff betritt, verschwindet sie mit einem einzigen lauten Schrei. Link versucht ihr zu helfen, schafft jedoch nicht den Sprung auf den Geisterkahn und fällt ins Wasser. Ohnmächtig wird er an eine Insel namens Melka getrieben, wo er die Hilfe von einer wilden Fee namens Ciela, dem Seemann Linebeck und einem alten Mann namens Siwan in Anspruch nimmt. Er muss das Geisterschiff finden, um seine Freundin Tetra zu retten.

Link ist auf den Inseln, wie auf dem Meer aktiv: Die Fortbewegung auf dem Wasser ist dem Prinzip aus The Wind Waker sehr ähnlich. Allerdings wird das klassische Segelboot durch ein dampfbetriebenes Boot ersetzt. Die Abhängigkeit vom Wind ist nicht mehr gegeben. Der Kurs des Bootes wird mit dem Stylus (Stift) über eine Route festgelegt.

Das Boot erfährt in Phantom Hourglass eine neue Rolle, denn es dient nicht nur als Fortbewegungs-Apparat: der Spieler kann es mit vielen Gegenständen aus mehreren Sets nach seinem Geschmack anpassen und dabei die Stabilität und Geschwindigkeit seines Boots erhöhen. Wie in The Wind Waker lassen sich mithilfe einer kleinen Bordkanone Gegner unter Beschuss nehmen und mit dem Greifarm Schätze heben. Schätze sind nicht mehr überall in Lichtscheinen auf dem Meer zu finden, sondern sind jetzt per Schatzkarte zu lokalisieren. Dabei muss der Spieler nun auch seinen Greifarm lenken und Bomben ausweichen, wenn dieser zur Schatztruhe hinabtaucht. Entwickler haben soweit am "interaktiven Leben" auf dem Meer gepfeilt: Inseln sind nicht mehr allzuweit entfernt, mehrere verschiedene Gegner müssen auf unterschiedliche Weise bekämpft werden und unbekannte Inseln müssen zunächst gefunden werden.

Dagegen wurde bei den traditionellen Gegenständen regelrecht gekürzt: Link findet keine Flaschen mehr, sondern kann sich welche kaufen - allerdings kann er nur 2 bei sich tragen. Für Rubine gibt es keine Trage-Begrenzung und es lässt sich an der kleinen Itemauswahl ablesen, wie viele Dungeons dem Spieler noch bevorstehen. Auch die Herzteile wurden abgeschafft, stattdessen findet der Spieler nur noch Herzcontainer. Die kleinen Inseln bieten wenige Nebenbeschäftigungen, stattdessen wurden nun Schätze und Schiffsteile gesetzt, die per Zufallsfaktor in Truhen oder bei den Händeln zu finden sind. Letztere ändern gelegentlich ihre Auswahl. Obwohl das Spiel in 3D Grafik modelliert ist, so erblickt der Spieler das Geschehen aus der berühmten Vogelperspektive, wie es in den 2D-Zeldas gängig ist. Die Kamera wie auch ihre Bewegung wird nun per Stylus gesteuert; ebenso das Schwert und andere Waffen. Der Bumerang fliegt nun so, wie es der Spieler es ihm vorher aufzeigt, weshalb auch komplexere Rätsel gelöst werden können. Nicht nur auf der Karte können Hinweise angezeigt werden, sondern der Spieler kann sich darauf ganze Notizen aufschreiben. Auch hier sieht man Nintendos Fortschritt – der Spieler soll seine Karte so nutzen, als wäre sie seine Eigene Notiz-Plattform.

Phantom Hourglass sollte ursprünglich zusammen mit Twilight Princess Ende 2006 erscheinen. Doch als es soweit war, hörte man nichts aus dem Hause Nintendo. Erst im Frühjahr 2007 gab die Firma bekannt, dass mit Phantom Hourglass erst im 3. Quartal zu rechnen wäre. Dieser Aussage folgte Nintendo auch, denn am 23. Juni 2007 erschien das Spiel in Japan. Phantom Hourglass löste eine ungeahnte Verkaufswelle aus, die sogar besser als die von Twilight Princess verlief. In Europa erschien Phantom Hourglass pünktlich ohne Verschiebung am 19. Oktober.

Die Hauptgeschichte bietet 7 Labyrinthe und paar Sidequests - gemessen am Aufgebot an Dungeons sind es nun mehr als in seinem Gamecube Ableger. Allerdings setzt auch hier Nintendo vollkommen auf die neue Steuerungs-Innovation und lässt wie in The Wind Waker am Schwierigkeitsgrad zu wünschen übrig. So lässt sich Phantom Hourglass für jeden eingespielten Zeldafan ohne große Mühe innerhalb weniger Tage durchspielen. Zudem bietet Phantom Hourglass mit abgesehen von wenigen Minispielen, den austauschbaren Schiffsteilen und paar Schatzkarten sehr wenig Angebot für die kleinen Nebenbeschäftigungen zwischendurch - ein Punkt, den man wesentlich besser ausarbeiten hätte können. Die Hauptgeschichte führt sich wie in the Windwaker Atmosphärisch durch das Spiel. Allerdings kommt sie trotz aller Liebe, Überraschungen und kleinen Grimmiks nicht ganz an das Debüt von Wind Waker heran. Nicht desto trotz ist Phantom Hourglass ein wundervolles Spiel, dass durch die neue Steuerung, gute Charaktere und eine stimmige Geschichte zu einem sehr angenehmen Zelda macht, was jeder treue Zelda-Liebhaber unbedingt mal gespielt haben sollte.











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