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    Titel des Spiels: ALttP Four Swords
    Original: Kamigami no Toraifosu,
                   to Yottsu no Tsurugi 4+
    Verkaufszahlen: 4.6 Million Einheiten
    Weitere Auflagen:

          Keine




Neuauflegung von A Link to the Past. Dabei ist der Zusatz Four Swords das erste Zelda Multiplayer; bis zu 4 Spieler können als verschiedenfarbene Linkfiguren durch generierte Labyrinthe herumlaufen, sich gegenseitig helfen aber auch bekämpfen.
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Die GBA Version A Link to the Past (2002/2003) überrascht seine Fans mit einem Doppelpack: Während der Haupttitel die Wiederneuauflegung des Originals A Link to the Past (1991, SuperNintendo) bildet, so ist Four Swords der erste Zelda Multiplayer. Es steht indirekt mit A Link to the Past in Verbindung, greift aber auf eine völlig neue Storyline und Spielelemente zurück.

Anhand der Classic Serie versuchte Nintendo, ältere Spiele per Neuauflage auf jüngere Spielsysteme zu portieren. So sind in der Gameboy Advance-Version A Link to the Past die meisten Details, Grafiken sowie die Labyrinthe identisch mit seinem Original. Es wurden nur die meisten Spieltexte überarbeitet. Auch in den Labyrinthen und der Oberwelt gibt es ab und zu kleine Neuerungen bzw. Veränderungen: Die Assistentin der Hexe gleicht einer Version von Marple (Oracle Series), es gibt nun auch Rubinschleime, einige Gegenstände wie die Lampe können auch Gegner verletzen, die Rätsel in der Eiswelt sind einfacherer. Ferner sind kleine Grafikelemente verändert worden: Das Wort Leben steht nun nicht mehr über der Herzanzeige; Links Rubinanzahl wird farbig, sobald er seine maximale Tragefähigkeit erreicht hat. Auch Links Stimme und Soundeffekte klingen nun Anders.

Four Swords lockt dagegen mit eigener Grafik, Storyline und als Multiplayer – ein Feature, was es bisher nicht in der Form gegeben hatte: In Four Swords können bis zu vier Spieler als farbige Linkfiguren durch verschiedene generierte Welten herumlaufen, sich gegenseitig bei Rätseln helfen aber auch für Schätze gegeneinander bekämpfen. Die beiden Spiele interagieren miteinander, lassen den Tausch von Fähigkeiten und Gegenständen zu. Wenn man in beiden Spielen den Endgegner des Spiels besiegt, so kann man ein neues Labyrinth im Haupttitel frei schalten.

Wie die Oracle Serie, so wurde auch Four Swords, wenn auch unter Leitung Nintendos, von demselben Capcom Team entwickelt. Anders als die Oracle Serie wurde dieser Titel für den GameBoy Advance kreiert. Das Spielen per Multiplayer ist erst mit einem speziellen Gamecube GBA Linkkabel möglich. Denn nur gemeinsam mit mehreren Spielern lässt sich Four Swords mit seinen Rätsel und Leveln absolvieren.

Four Swords präsentiert der Fangemeinde ebenso einen neuen Gegner: Vaati, der Windmagier. Er begann vor vielen Jahren Mädchen zu entführen und Unheil in Hyrule zu stiften. Er wurde allerdings von einem kleinen Jungen besiegt, der mithilfe eines geheimnisvollem Schwert in der Lage war, sich vierfach zu teilen. Diese Kampfstärke machte er sich zunutze, um den dunklen Windmagier zu verbannen. Nach vielen Jahrhunderten ist Vaati allerdings wieder zurück. Als eine der Nachfahren der Weisen spürt Prinzessin Zelda, dass etwas Dunkles in Hyrule vorgedrungen ist.

Sie begibt sich in Begleitung ihres besten Freundes Link zum Schrein des heiligen Schwerts, dass nach der Legende das Schwert des Jungen gewesen sei. Das Unheil nimmt seinen Lauf, als Link das Schwert herauszieht, sich in 4 Teile teilt und das eigentliche Bannsiegel Vaatis bricht. Nachdem dieser Zelda entführt, muss Link sich auf die Suche machen, die Prinzessin zu befreien. Seine Reise führt durch mehrere Länder und durch zahlreiche Kämpfe. Er muss den geheimnisvollen Palast des Windes finden, um Vaati zu stellen.

Für das Gameplay heißt's: die Spieler untereinander müssen lernen, sich gegenseitig zu unterstützen, gemeinsam Rätsel knacken, Gegner bezwingen und möglichst viele Rubine einzusammeln. Das Spiel setzt also regelrecht auf eine gewisse Liebmich-Hassmich Erfahrung, denn jeder der Spieler versucht natürlich der Beste zu sein. Für jedes erfolgreiche Level gibt es anschließend bestimmte Schlüssel. Das Prinzip der Oberwelt wurde teils aufgegeben, dafür kämpft sich der Spieler nun durch 4 Abschnitte. Grafisch erinnert das Spiel an The Wind Waker, dass den Cel-Shadding Look in Sprites (2D-Figuren) umzusetzen versucht. Hatte man in Four Swords fürs gute Kämpfen eine bestimmte Anzahl an Medialen des Mutes errungen, so erhielt der Spieler eine freigeschaltete Zusatzmission für A Link to the Past.











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