Das Wesentliche des Zelda-Universums: Die Zelda Spiele - Nirgendwo können wir mehr zu Zelda Bezug nehmen als zu den Spielen selbst, die uns gemeinsam verbinden. Die Spielesektion auf ZELDAEUROPE erlaubt euch Einblick in die unterschiedlichen Titel, gibt euch Anregungen, Lösungen und hält viele Tipps und Tricks für euch bereit. Ob Information, Guides, Kartenmaterial oder mehr - Willkommen!

Titel des Spiels: A Link to the Past
Original: Kamigami no Toraifosu
Verkaufszahlen: 4.6 Millionen Einheiten
Weitere Auflagen:
1997, BS Zelda: Triforce of the Gods, SF
1997, BS Zelda: Ancient Stone Tablets, SF
2002, A Link to the Past + Four Swords, GBA
2007, Virtual Console, Wii

Mit "A Link to the Past" wurde der erste 16Bit Zeldatitel geschaffen, dass sich am Gameplay des ersten Vorgängers orientiert und das 2-Welten-Prinzip von Licht- und Schattenwelt einführt.
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A LINK TO THE PAST LÖSUNGSWEG
Diese Lösung ist ein besonderes Special:
Er enthält zahlreiche Screenshots mit verschiedenen
Abfolgen, die euch visuell bei jedem einzelnen Rätsel unterstützen. Begleite Link auf seiner großen Reise,
in der sich Licht- und Schattenwelt erneut verbinden,
wie in A Link to the Past.

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Nachdem Adventure of Link (1988) viele Kritiken erhielt, ging einige Zeit ins Land.
Der Hype um Mario nahm stetig ab und das Interesse an der Zelda-Serie verebbte allmählich.
Das änderte sich zwar kurzfristig 1991 mit
der Neuauflegung des Vorgängers Zelda 1 –
BS Zelda für das Super Famicom, dem japanischen Super Nintendo Entertainment System. BS Zelda scheiterte allerdings an
dem geplanten Multiplayer und verließ nicht
die japanischen Grenzen.
April 1992 veröffentlichte Nintendo in den USA ein weiteres Zelda, dass überraschenderweise alle Erwartungen übertraf und die Serie eroberte erneut die Fernseher - weltweit:
Mit A Link to the Past kehrte nicht nur die Zelda Manier zurück – der Titel bildete das erste 16-Bit Zelda und die Vorlage vieler nachfolgender 2D-Zeldas. Das Spiel kehrte zur altbewährten Vogelperspektive zurück und vertraute dem Gameplay seines ersten Vorgängers. Das Ergebnis ist eine noch farbenprächtigere Welt voller Geheimnisse, Rätsel, vielen charakteristischen Neuheiten wie auch einer ganzen Palette von Feinden, die das Super Nintendo damals ermöglichte.


Wurden im Vorgänger Adventure of Link Paläste, Höhlen und Städte in Seitenansicht dargestellt, ist in A Link to the Past jedes Szenario aus der Vogelperspektive zu sehen. Gegner sind keine Schatten mehr, sondern wie in The Legend of Zelda detaillierte Figuren, die mit Schwert und anderen Gegenständen bekämpft werden müssen.
Manche Feinde lassen sich nur mit ganz speziellen Waffen bezwingen, bei Einigen ist sogar eine gewisse Kombination erforderlich. Labyrinthe sind nun komplexer aufgebaut und mit vielen neuen Rätseln, Schaltern und Schieberätseln bestückt, die heute maßgeblich die Zelda-Serie geprägt haben.
Schwierigkeitsgrad
Der Schwierigkeitsgrad wurde im Vergleich des ersten Titels reduziert, um Einsteigern nicht allzuschnell den Spielspaß zu rauben. Dafür
gibt es nun doppelt so viele Gegner und ein
viel größeres Inventar:
Neben dem üblichen Werkzeugen wie Schwert, Schild und Bombe kann der kleine Held sich nun mehreren Zauberstäben und Zauberamuletten bedienen, mit einem Enterhaken über Abgründe schwingen, sein Schwert und Rüstungen aufbessern und mittels eines Gegenstands zwischen Licht- und Schattenwelt reisen,
das die Basis weiterer Geheimnisse bildet.
Wechsel der Dimensionen
Letzter Aspekt bildete die absolute Neuheit gegenüber den beiden vorherigen Teilen:
Der Wechsel zwischen zwei Dimensionen, zweier unterschiedlichen Welten machte das
Spiel geradezu charismatisch und eröffnete
dem Spieler neue Möglichkeiten: Denn was in
der Lichtwelt geändert wurde, hatte Auswirkungen
auf die Schattenwelt und umgekehrt.
Das neue Konzept würde auch später Grundlage für weitere Zelda Teile sein:
Die beiden Oracle Teile besitzen jeweils zwei unterschiedliche Welten, in denen
der Spieler hin und her pendeln muss; in Ocarina of Time sind es sogar zwei Zeitdimensionen. In The Minish Cap wechselt der Spieler mithilfe seiner Größe
in die Welt der Minish und in Twilight Princess wechselt der Spieler erneut
zwischen der Licht und Dämmerwelt, in dem er eine veränderte Gestalt annimmt.
Weitere Neuerungen sind die 20 charismatischen Herzen, die zusammen mit vielen versteckten Herzteilen eingeführt wurden. Link kann nun in 8 Richtungen laufen,
anstatt nur in 4 oder 2. Die Musik wurde nicht mehr am Computer entworfen,
sondern von einem Orchester gespielt und anschließend digitalisiert.


Storyline
Die Hauptaufgabe des Helden besteht wieder darin, Prinzessin Zelda aus den Fängen des Bösen zu retten. Diesmal ist die Storyline weitaus komplexer. Das Hauptaugenmerk wird auf das Triforce gerichtet, über das der Spieler während des Durchlaufs immer mehr erfährt. Von den Göttern erschaffen ruhte das Triforce im goldenen Land, bis es zufällig einem Dieb namens Ganondorf Dragmire gelingt, es in seine Finger zu bekommen.
Das goldene Land, alias eine andere Dimensionswelt von Hyrule, verwandelte sich durch Ganondorfs dunkle Gedanken in die Schattenwelt, die dank sieben Weisen versiegelt wurde. Ganon war geboren. Die Geschichte der Spielfigur setzt viele Jahrzehnte nach diesen Ereignissen an: Ein dunkler Magier namens Agahnim treibt sein Unheil, indem er Mädchen entführt und sie als Nachfahren jener Weisen in Ritualen in die Schattenwelt entsendet. Eines dieser Mädchen ist Prinzessin Zelda. Hilflos versucht sie über Telepathie Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen, um Hilfe zu finden. Diese Hilfe entpuppt sich als kleiner Junge, der zufällig ihren Ruf im Traum wahrnimmt.
Dabei hat die Geschichte diesmal keinen direkten Bezug zu den vorherigen Teilen – Link und Zelda kennen sich zuvor noch nicht. Aber sie bildet wesentliche Grundlagen für den später erscheinenden 3D-Teil Ocarina of Time, der diese Kriege der Vergangenheit aufgreift und zum Thema macht.
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