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DIE VÖLKER VON HYRULE

Im Vorangegangenen Artikel haben wir dir vor Augen geführt, was Zelda überhaupt bedeutet. In der Welt Hyrule leben verschiedene Völker, die in den unterschiedlichen Teilen auftreten. Einige von ihnen sind sehr bekannt und treten in den meisten Spielen auf. Andere Völker sind nur in einem oder zwei Spielen präsent. Welche Völker es gibt, verraten wir dir im folgenden Abschnitt.


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Das Volk der Hylianer
Die Goronen
Die Zoras
Das Volk der Dekus
Die Gerudos
Feen in Hyrule
Die Shiekah
Die Kokiris
Horror-Kids
Die Twili
Die Orni
Krogs
Kumulaner
Die Minish

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Das Volk der Hylianer

Es ist das bekannteste Volk in Hyrule und uns Menschen sehr ähnlich. Ihre besonderen Kennzeichen sind ihre oft schmale Statur, lange Spitzohren und die Fähigkeit, Magie zu wirken. Sie bewohnen die hylianische Königsstadt Hyrule, die zumeist im Zentrum des Landes liegt. Die Königsfamilie sind allesamt Hylianer. Prinzessin Zelda und Link gehören diesem Volk an.

Die Goronen

Die Goronen sind ein Volk von Steinfressern, dessen Körper ebenso aus einem Solchen besteht. Ihre besondere Vorliebe ist zu Essen; dabei essen sie gerne bestimmte Arten von Steinen, die sie in Höhlen vorfinden. Sie bevorzugen gerne ein wärmeres Kilma und sind in der Nähe von heißen Quellen oder fließender Magma am ehsten vorzufinden. Die Hitze macht ihnen nichts aus und so besitzen Goronen ein ungewöhnliches hohes Maß an Stärke und Ausdauer. Sie sind gut im Umgang ihrer Hände und sind bekannt für die hohe Schmiedekunst und ihre Bomben. Wenn es nichts zu tun gibt, rollen sich Goronen gerne zu einem einzigen Stein zusammen - so können sie sich auch auf hoher Geschwindigkeit fortbewegen, wenn sie einmal ins Rollen geraten sind.

Goronen leben in Höhlen, die in Felsen eingehauen sind und falls gegeben, miteinander verknüft sind. Die bekannteste Zuflucht ist Goronia, die sich am Todesberg befindet. Der Todesberg wird oft auch als die Heimat der Goronen verstanden. Goronen sind eine friedliche, freundliche Rasse und interessieren sich in der Regel nicht für die Belange der Außenwelt. Sie neigen dazu, eher ihren eigenen Artsgenossen zu vertrauen und fremden Völkern mit etwas Vorbehalt zu begegnen. Sie behalten vieles lieber für sich. Nur die hylianische Königsfamilie genießt ihr vollstes Vertrauen. Braucht man jedoch ihre Hilfe, sind sie oft sehr aufgeschlossen. Wie lange die Goronen existieren, weiß niemand. Sie treten ab Ocarina of Time als ein hilfsbereites, Link freundlich gesinntes Volk auf.

Die Zora

Zoras sind prinzipiell das Gegenteil zu den Goronen: Sie sind ein Volk von Fluss bzw. Meeresbewohnern, die mit den Gewässern im Einklang leben. Zoras können im Wasser, wie aber auch an Land leben. In der Regel sind sie jedoch an Land bei Quellen, Flüssen oder am Meer vorzufinden. Sie sind zierliche Kreaturen, besitzen einen menschenähnlichen Körperbau, sind sehr groß, schlank und haben eine bläuliche, gräuliche und sogar manchmal bräunliche glatte Haut aus kleinen Schuppen. Die Natur der Gewässer bietet ihnen ein ideales Zuhause, so leben auch Zoras gerne in sonnengeschützten, teils mit Wasser gefluteten Höhlensystemen, schmücken sich mit Korallen, Muscheln und nutzen diese auch für allerlei Dinge.

Zoras sind in Hyrule oftmals in Zoras Reich, ein Gebiet aus Gewässern und Quellen, Zuhause und werden von König Zora und seiner Königsfamilie regiert. Auch sie begegnen Fremden mit Vorbehalt und artstypischer Arroganz und begrüßen es nicht sonderlich, mischt sich jemand in ihre Angelegenheiten ein. Fremden gegenüber sind sie sehr freundlich, vornehm aber zurückhaltend. Sie sind ein stolzes Volk und können sehr dominante Artsgenossen hervorbringen, die auf Mitglieder anderer Völker ein wenig herabsehen. Auch sie sind der Königsfamilie von Hyrule loyal. Ursprünglich waren Zoras in den ersten Zelda-Teilen Feinde von Link, die sich im Wasser aufhielten. Erst ab Ocarina of Time wandelte sich ihr Bild und treten seitdem als friedliches Volk in Erscheinung. Nach The Wind Waker erleben die Zora eine Evolution zu den Orni und sterben in ihrer ursprünglichen Form aus.

Die Deku

Im Gegensatz zu Zoras und Goronen sind die Deku Pflanzenbewohner. Sie werden in der Regel nicht größer als ein Menschenkind und besitzen einen Kopf, Arme und Beine, die aber aus einem Holzähnlichem Material zu bestehen scheinen. Häufig ziert sie ein Blätterkranz am Kopf oder Beinen, stechende gelbe Augen und ein Saugrüssel sind ihre Merkmale. Sie leben in Wäldern oder Sumpfigen bis Dschungelartigen Regionen und verkriechen sich gern in Deku-Blumen; Blumen die es ihnen ermöglichen, in ihren Blütenblättern einzutauchen und Schutz zu suchen. Viele herkömmliche Waffen sind ihnen zu Groß; Dekus behelfen sich mit Dekunüssen, die sie aus ihrem Rüssel dem Feind entgegen schießen. Mithilfe von Magie können sie sogar säureartige Blasen abfeuern.

Dekus wird oftmals ein Geschäftssinn zugesagt, denn sie handeln überwiegend gern. Aber nicht alle Vertreter sind unbedingt friedlich. Einige müssen erst bezwungen werden, ehe sie reden oder handeln. Dekus sind sehr argwöhnisch, können je nach Schlag sehr Freundlich, aber auch sehr Unfreundlich werden, treten aber in allen Fällen sehr selbstbewusst, dominant und stolz auf. Das Deku-Temperament kann sehr heikel, aufbrausend und ungemütlich sein, sie neigen dazu sich schnell aufzuregen und vorschnelle Entscheidungen zu treffen. In Majora's Mask bilden die Dekus ein eigenes Königreich.

Die Gerudos

Die Gerudos bilden zu den meisten Völkern in Hyrule eine Minderheit und leben im Westen, am Rand des Königreichs Hyrule in der Wüste. Sie sind ein Volksstamm von Dieben und Räubern und bestehen nur aus Frauen: denn ein Fluch ermöglicht nur alle 100 Jahre die Geburt eines männlichen Gerudos. Dieser wird nach Gesetz der Gerudos König über diese. Der zuletzt amitierende König ist Ganondorf.

Gerudos sind sehr stolz, selbstbewusst und lassen sich von niemanden Befehle erteilen, abgesehen von ihren eigenen Leuten. Sie sind keine friedliche Partei und nehmen jeden in Gefangenschaft, insofern derjenige nicht ihren Respekt gewinnt. Ihre Merkmale sind ihr feuerrotes Haar, goldene Augen, ein braungebrannter Teint und runde Ohren. Sie sind ein kriegerisches Volk; Gerudos sind in der Regel durchtrainiert, schlank und sehr agil. Auch Gerudos verstehen sich auf das Geheimnis der Magie, auch wenn die Mehrheit sich mit Säbelklingen wehrt, als Magie zu wirken. Sie bewohnen eine Diebesfeste (Ocarina of Time), treten aber auch als Normaden auf (Four Swords Adventure).

Feen in Hyrule

Seit Anbeginn der Serie bewohnen Feen das Land Hyrule. Wenn Link sie berührt, füllen sie Links Herzleiste wieder vollkommen auf. Fängt Link eine Fee in eine Flasche, heilt diese Link, sollte er ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Sie sind den Bewohnern des Landes friedlich gestimmt. Gewöhnlich leben Feen gerne an geschützten, friedlichen Quellen und werden von einer Handvoll Feenköniginnen regiert, die in der Regel Link einen mächtigen Zauber oder andere wirkungsvolle Fähigkeiten verleihen. In Ocarina of Time bekommen die Feen Hyrules eine neue Rolle. So entsendet der Deku-Baum seinen Kindern des Waldes (Kokiri) alle eine Fee, die ihre Herzen vor dunklen Gefahren beschützen. Auch Link erhält zu Beginn seines Abenteuers eine Fee namens Navi, womit eine Fee einen eigenen Charakter zugeschrieben bekommt. Navi wie auch Taya (Majora's Mask) helfen und begleiten Link durch das Abenteuer, indem sie Link wertvolle Informationen geben.

Die Shiekah

Die Shiekah treten in Ocarina of Time auf und gelten als ein ausgestorbenes Volk. Ledig die Leibwächterin Zeldas, Impa, ist die letzte Vertreterin ihres Volkes. Den Shiekah wird die Rolle der Leibwächter der hylianischen Königsfamilie zugesprochen. Weil sie diese bereits einmal verraten haben, zeichnet heute eine herablaufende Träne aus einem Auge das Symbol der Shiekah.

Den Shiekah werden magische Fähigkeiten zugesprochen. Sie sind geheimnisvoll und Hüter von Legenden und Mysterien. Ihnen obliegt die Aufgabe die Macht der Schatten zu behüten und könne diese zum Teil wirken. Ihre Merkmale sind weißes Haar, rote Augen und die Fähigkeit, lautlos aufzutauchen und zu verschwinden. Warum die Shiekah ihre Aufgabe verletzt haben, ist nicht bekannt. Impa ist eine starke Kämpferin mit gütigem Herz; sie errichtete Kakariko für all diejenigen, die kein Zuhause finden.

Die Kokiri

Kokiris sind ein Volk, das nur in Ocarina of Time erscheint. Sie sind Kinder, die vom Deku-Baum, dem Hüter des großen Waldes im Süd-Osten des Landes, geschaffen wurden. Ihre Seelen sind rein wie die eines Kindes, dessen Herzen von Feen beschützt werden, die der Deku-Baum ebenso zu ihnen entsendet. Da Kokiris Kinder sind, benehmen sie sich wie Solche. Sie sind lebensfroh, spielen den ganzen Tag und bewohnen das kleine Kokiri-Dorf, das dicht in der Nähe des Deku-Baumes liegt. Kokiris altern nicht und sind unsterblich, da sie prinzipiell vom Deku-Baum in Abhängigkeit stehen. Verlassen Kokiris die geschützten Wälder, werden sie sterben.

Horror-Kids

Horror-Kids sind schabernack treibende Waldgeister, die in den verlorenen Wäldern auftreten. Sie sind zum Teil Kokiris, die den geschützten Wald verlassen haben, zum Teil aber auch Kinder, die sich in der Dunkelheit des Waldes verirrt haben und dort geblieben sind. Sie sind prinzipiell friedlich, auch wenn sie gerne mit Anderen spielen. Zückt Link die Ocarina, halten sie still und trällern mit. In Majora's Mask kann ein Horror-Kid sogar zwischen den Dimensionen wandern, weshalb Link nach Termina und wieder zurück reist.

Twili

Erstmals mit Twilight Princess treten im Zusammenhang mit Midna auch das Volk der Twilis auf. Nach der Legende haben sie einst in Hyrule gelebt und waren in der Lage, mächtige Magie zu wirken. Ihre alte Magie wird auch als Schattenkristalle bezeichnet, mit der sie versuchten, das Triforce zu erlangen. Die Götter schritten in ihrem Tun ein und verbannten die Twili in die Welt der Schatten. Dort haben sie über Jahrhunderte gelebt und mit der Zeit sich ihrer neuen Welt angepasst. Während Einige von ihnen Gefallen an ihre neuen Heimat gefunden haben, waren Andere Twilis immer noch über den alten Fluch verärgert. Als Midna als eine Angehörige der königlichen Familie zur neuen Herrscherin des Dämmerreichs ausgerufen wird und nicht Zant, der in dieser Zeit sich die alte Wut der Twilis zu nutze machte, gerät Zant in Wut. Mithilfe der Macht seines falschen Gottes Ganondorf verwandelt er Midna in eine gnomähnliche Figur und die anderen Bewohner in Monsterähnliche Kreaturen. Abgesehen von Midna und Zant bleiben die restlichen Twilis die überwiegende Zeit auch Monster.

Die Twilis besitzen einen schwarz bis blau-gräulich Teint, rote Augen und eine plumpe gnomhaftige bis große, menschenähnliche schlanke Gestalt. Auffällig sind die leuchtend hellblauen Muster an ihren Armen und Beinen. Einige Twilis besitzen Orange bis Feuerrotes Haar. Auch die Twilis sind in der Lage, mächtige Magie zu wirken, sich in Schatten zu verbergen und darin zu verstecken.

Die Orni

Die Orni sind ein Volksstamm, der nur in The Wind Waker erscheint. Sie sind eine Rasse von Vogelmenschen, deren Flugfähigkeit erst durch eine Drachenschuppe ermöglicht wird, die sie von ihrem Schutzpatron Valoo erhalten. Sie bewohnen die Insel Drakonia, einer Insel mit einem hohen Vulkan. Die Kennzeichen der Orni sind ihr Flügelgewand, rote Augen, Krallenfüße und ihr Schnabel, die dort anstelle der Nase sitzt. Sie sind ein stolzes Volk der Lüfte, sind jedoch Fremden sehr freundlich, hilfsbereit, mutig und aufgeschlossen. Es bietet sich daher an, dass die Orni in der Seewelt freundlicherweise den Postservice übernommen haben und die Briefe an ihre roten Briefkästen der einzelnen Inseln verteilen.

Die Orni sind die Nachfahren der Zora, die in The Wind Waker ausgestorben sind.

Die Krogs

Auch die Krogs sind ein Volk, das nur in The Wind Waker in Erscheinung tritt. Sie leben wie die Kokiri aus Ocarina of Time ebenso in Symbiose mit dem Deku-Baum, nur mit dem Unterschied, dass die Krogs den geschützten Wald verlassen, um in der Welt für den Erhalt der Natur zu sorgen. Es kann spekuliert werden, ob die Kokiris mit der Zeit die Gestalt von Krogs angenommen haben, oder einfach mit der Zeit Krogs geschaffen wurden. Krogs können fliegen und sind leidenschaftliche Musiker und das müssen sie auch, weil sie zum Frühlingsfest mit ihrer Melodie neue Pflanzensamen des Dekubaums herbeiführen. Diese tragen die Krogs dann hinaus, um neue Bäume und Wälder zu gründen. Die Krogs leben zusammen mit dem Dekubaum auf der Insel Tanntopia.

Kumulaner

Die Kumulaner (Oocca) sind eine altertümliche Rasse, die nur in Twilight Princess erscheint. Sie haben früher in Hyrule gelebt, inzwischen das Land verlassen und leben nun in der Stadt Kumula, die sich in der Luft befindet. Sie besitzen Vogelähnliche Köroer und Köpfe, die menschlichen Gesichtern nahe kommen. Prinzipiell erinnern sie an Hühner. Manche Kumulaner können die hylianische Sprache sprechen; ihre Eigene ist rau und erinnert mehr an quakende Geräusche. In Twilight Princess begegnet Link Tante und ihrem Neffen, die auf der Suche nach dem Heimweg ist. Findet Link sie in den Labyrinthen, kann er sich mit ihren Kräften jederzeit zum Ausgang teleportieren.

Die Minish

Die Minish bilden die Grundlage für das Spiel The Minish Cap und treten nur dort in Erscheinung. The Minish Cap gehört zum Handlungsstrang der Four Swords Reihe. Nach der Legende sollen die Minish Urheber eines Schwertes sein, dass die dunklen Kreaturen der Welt verbannte und sie in eine Kiste sperrte. Zu Ehren der Minish wird in Hyrule ein Fest aufgeführt. Alle 100 Jahre öffnen sich das Tor zwischen der Welt der Hylianer und den Minish. Dieses Tor befindet sich im Schlosshof Hyrules. Dabei sind die Minish in Wahrheit nicht größer als Links Fingernagel und sehr scheu. Sie leben in Verborgenen in Symbiose mit den Hylianern und helfen diesen. Sie seien zudem der Grund für die Gegenstände und Rubine in den Grasbüscheln und Steinen Hyrules.

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