Die Zelda-Serie ist groß und umfangreich: Schon über 15 Spiele beherbergt die Reihe
und seit 20 Jahren feiern die Abenteuer um Link und Zelda weiter weltweiten Erfolg.
Doch es gibt Spiele, die in Vergessenheit gerieten. Neben BS Zelda oder den CDi-Teilen, die als gescheiterte oder als inoffizielle Teile der Zelda-Serie gelten, gibt es Zeldateile,
die zwar nie veröffentlicht wurden, allerdings dennoch eine gewisse Realität besitzen.
und seit 20 Jahren feiern die Abenteuer um Link und Zelda weiter weltweiten Erfolg.
Doch es gibt Spiele, die in Vergessenheit gerieten. Neben BS Zelda oder den CDi-Teilen, die als gescheiterte oder als inoffizielle Teile der Zelda-Serie gelten, gibt es Zeldateile,
die zwar nie veröffentlicht wurden, allerdings dennoch eine gewisse Realität besitzen.
|
Im Jahr 2001 erschienen zwei Zeldaspiele gleichzeitig: Oracle of Seasons (Orakel der Jahreszeiten) und Oracle of Ages (Orakel der Zeitalter). Din, das Orakel der Jahreszeiten, und Nayru als das Orakel der Zeit, stehen für zwei der drei Göttinnen von Hyrule. Aber wer präsentiert Farore? Nachdem der GameBoy Color allmählich ausdiente und der neue GameBoy Advance diesen ablöste, entschied sich Nintendo für ein letztes Debüt auf dem GameBoy Color. |
Zelda: Oracle of Secrets.
|
Zunächst war ein Remake der beiden NES Titel The Legend of Zelda und Adventure of Link in Planung. Dazu sollte ein drittes Zelda folgen, das vom Triforce-Fragment der Kraft handeln sollte. Das Projekt wurde als sogenannte Triforce Serie getauft.
Mit der Zeit änderte Nintendo das Konzept: Zusammen mit einem Entwicklerteam von Capcom arbeitete man nun an drei neuen Zeldatiteln, die jeweils miteinander verknüpft sein sollten. Das neue Projekt bekam den Namen: Mystical Seed Series (übersetzt aus dem Japanischen: Die Mystische Samen Reihe).
Das besondere Feature dieser Spiele war ein ausgeklügeltes Passwortsystem: Es sollte dem Spieler erlauben, Gegenstände und bestimmte Ereignisse frei zu schalten. Allerdings wurde bereits während der Entwicklung deutlich, dass das Passwortsystem in Verbindung mit 3 Spielen zu komplex und aufwendig werden würde. Also entschied man sich gegen den Release von drei Spielen und nahm das dritte Spiel aus dem Programm.
Zeitschriften Scans zeigen die frühe Entwicklung der Mystical Seed Serie.
Ursprünglich war die Reihe in 3 Kapitel aufgeteilt: So verwies die Mystical Seed Serie
auf den Maku Baum und seine Samen, die mysteriösen Nüsse. Die japanische Version der beiden Spiele enthält diesen Verweis noch im Titelnamen: Der Entwicklername für Oracle of Seasons lautete » The Mysterious Acorn « (Das mystische Ahorn) bzw. » The Legend of Zelda: Mystical Seed of Power « (Die mystischen Samen der Kraft). Daraus leitet sich der japanische Titel ab: » The Legend of Zelda: Nut of the Mistery Tree - Chapter of the Earth « (Nuss des mystischen Baums, Kapitel der Erde).
Aus » The Legend of Zelda: Mystical Seed of Wisdom « (Die mystischen Samen der Weisheit) wurde » The Legend of Zelda: Nut of the Mistery Tree - Chapter of Ages « (Nuss des mystischen Baums, Kapitel von Zeit und Raum). Das Kapitel des Mutes hätte
in Verbindung mit einer Zeitreise und einem Buch der Geheimnisse gestanden. Es wurde Mitte 2000 in seiner Entwicklung abgebrochen.
Das Mädchen Farore mit dem Buch der Geheimnisse. (Offizielles Artwork aus Oracle of Seasons.)
|
Es gibt keine Screenshots oder andere Medien zu Oracle of Secrets. Das Konzept, die Trilogie jeweils in einem Zeitabstand von 6 Monaten zu veröffentlichen, wurde verworfen, und beide verbliebenen Teile der Serie zeitgleich verkauft. Wer in den letzten Jahren aufgepasst hat, kann subtile Verweise auf die gescheiterte Triforce-Serie finden. In Oracle of Seasons, welches das erste Kapitel der Reihe gebildet hätte, gibt es anhand der Endgegner einige Verweise zum ersten Zelda der Serie: Insgesamt 6 Gegner sind ein Remake der alten NES-Rivalen. Auch die Dungeons enthalten zum Teil Verweise. In Oracle of Ages wurde nur ein Gegner aus dem Original übernommen: Patra. The Minish Cap verweist ebenfalls auf die Triforce Serie: Din, Nayru und Farore sind in Hyrule, um in ein Haus einzuziehen. Doch nur zwei Damen kann Link ihre Bitte erfüllen … . |
Mehr zu der gescheiterten Trilogie der Orakel Serie, den verworfenen Ideen
und zu den gefakten Screenshots findet ihr auch auf der Seite GlitterBerri.
|
Es gibt keine Artikel, keine Medieninhalte und
nur wenige Informationen: Wer in den NES Spielen der Zelda-Serie aufgepasst hat, dem wird Folgendes auffallen sein: In The Legend of Zelda muss Link die 8 Triforce-Splitter der Weisheit finden, um Ganon zu besiegen. In Adventures of Link muss der junge Held, kaum wenig älter als im letzten Teil, sich auf die Suche nach dem verborgenen Triforce-Fragment des Mutes machen, um die Prinzessin von ihrem Fluch zu befreien. |
NES: The Legend of Zelda.
|
Kurzfristig hatte Nintendo Anfang der 90er die Idee, ein 3. Spiel für die NES-Reihe zu produzieren: In diesem Spiel würde Link sich auf die Suche nach dem Triforce der Kraft machen, jenem Fragment, dass bisher im Besitz von Ganon gewesen ist. Allerdings wurde die Idee nicht umgesetzt: Das neue Super Nintendo brauchte einen Schlagtitel, um mit der Konkurrenzkonsole von Sega mithalten zu können. Die Idee der NES Trilogie wurde Ende 1999 für die Triforce Serie wieder aufgegriffen. Später verwarf man das Konzept und stattdessen erschien die Orakel Serie für den GameBoy Color.
|
Um die Leistung des Gamecubes unter Beweis zu stellen, veröffentlichte Nintendo im Rahmen der Spaceworld 2000 eine Demo in Form eines Videos. Diese zeigt einen Kampf zwischen Ganondorf und Link aus Ocarina of Time - in einer annähernd realistischen Grafik. Ein Remake von Ocarina of Time stand damals außer Frage, daher blieb es eine technische Demo. |
Link aus der Spaceworld 2000 Demo.
|
Obwohl Nintendo damals vermutlich nicht vorhatte, einen Zeldatitel in realistischer Grafik zu veröffentlichen, hofften viele Fans nach dem Paradezug von Ocarina of Time auf eine Fortsetzung eines 3D Zeldas in realistischer Grafik. Diese Hoffnung starb mit dem Einsatz von Cel-Shadding in The Wind Waker, sodass viele Fans zunächst skeptisch reagierten.





















