Großer Balken Informativ
Die Informative Sektion von ZE - ist eine besondere neuaufgefrischte Sektion der Fangemeinde: Hier kannst du dich über kuriose Dinge informieren, dich mit den aktuellen Theorien zu den Zeldalegenden auseinandersetzen. Aber es gibt auch mehr außer den Spielen! Ob eigens entworfene Zeldasprachen und Schriften, Musiknoten, Merchandise und Anderes findest du hier. Klick dich rein und lass dich überraschen!
Balken Informativ

Leiste Informativ



IN VIEW: EIJI AONUMA


Er arbeitet seit der Entwicklung zu Majora’s Mask in leitender Position an der Zelda-Reihe und ist zusätzlich für die gesamte Koordination des Zelda-Universums verantwortlich: Eiji Aonuma ist heute als Direktor der Zelda-Spiele vorzufinden. Dabei war er 25 Jahre alt, als er seinen Job bei Nintendo annahm und ist jetzt dort über 20 Jahre tätig. Wer ist also dieser Mann, dem wir zusammen mit Shigeru Miyamoto die Zelda-Spiele verdanken?

Aonuma Geboren 1963 in Nagano, träumte er bereits schon als Junge einen Roboter wie Astro Boy zu erfinden. So entschied er sich nach der Schule für eine kreative Laufbahn und schrieb sich 1982 in der Tokyo National University of Fine Arts and Music
ein. Zunächst studierte er Design der Moderne, allerdings wurde ihm bald klar, dass ihm das handwerkliche Schöpfen mehr Spaß machte, als über die Wiederholung gezeichneter Linien zu philosophieren und darüber, welche Wirkung Farben in darin entstehenden Lücken entfalten könnten. Zum Teil gewann er ein insbesondere Interesse daran, mechanische Puppen zu basteln. 1988 schloss er sein Studium mit dem Grad eines Master ab. Aonuma musste sich einen Job suchen, konnte sich aber nicht recht entscheiden und suchte Rat bei seinen Freunden. Zur selben Zeit hatte Aonuma die Chance auf ein Bewerbungsgespräch mit Nintendo, die gerade einen großen Erfolg mit dem Famicom, dem japanischen NES, feierten. Das veranlasste Aonuma dazu, paar Arkade Spiele auszuprobieren. Mit dem Wissen, was Video-Spiele nun eigentlich waren, sah er eine faszinierende Möglichkeit darin, sein Glück zu probieren. So bewarb sich Eiji Aonuma bei Nintendo um eine Anstellung und traf Miyamoto. Im Verlauf des Bewerbungsgesprächs zeigte er seine Roboter, die Aonuma als Abschluss-Arbeit angefertigt hatte und bekam den Job. Erst Jahre später fand Aonuma heraus, dass Miyamoto ein großer Fan vom Marionettentheater ist. Mit der Zusage in der Hand entwarf er anfänglich Pixelbilder, die in Videospielen zur Verwendung kamen.

Puppen Aonuma gibt zu, dass er sich nie wirklich für die
Mario-Spiele interessiert hat. „Um ehrlich zu sein,
ich mag einfach keine Action-Spiele, bei denen gesprungen werden muss. Sie sind furchtbar. Dieser Sprung-Faktor macht mich irgendwie kirre.“ Seine erstes eigenes Spiel erschien 1996 exklusiv für das japanische Super-Famicom: Marvelous ist ein Spiel der Adventure-Genres und entstand in der Abteilung Nintendo Research & Development 2 (R&D2) mit Aonuma in der leitenden Rolle als Direktor. Der Titel war in seiner Spielmechanik dem dritten Zelda-Teil A Link to the Past nachempfunden, wurde aber als willkommene Neuerung des Zelda-Prinzips gelobt. Shigeru Miyamoto war von diesem Spiel so beeindruckt, dass er Aonuma fragte, ob er nicht als Assistierender Direktor in dessen Entwicklungsabteilung Nintendo Entertainment Analysis and Development (EAD) teilnehmen wollte, um dort an Ocarina of Time mitzuwirken. Zu diesem Zeitpunkt war die Planungsphase für den Titel bereits abgeschlossen. Aonuma entwickelte Dungeon Layouts sowie das Gegner-Design.


Nach der Fertigstellung von Ocarina of Time sollte EAD eine modifizierte, schwierigere Version des Titels für das 64DD entwickeln. Aonuma wollte stattdessen an einem komplett neuen Projekt arbeiten. So übertrug Miyamoto die Verantwortung für das komplette Design des neuen Zelda-Spiels: Majora’s Mask – und überwachte die Entwicklung als Supervisor. Aonuma bewies in Majora’s Mask Einfallsreichtum und harte Arbeit. Das Ergebnis waren viel Lob seitens der Presse und die Akzeptanz aller Zelda-Fans. So erhielt er schon bald den Posten als Assistierender Direktor für The Wind Waker – dem ersten Zelda für den Nintendo GameCube.

Marvelous 2004 wurde Aonuma für die gesamte Zelda-Reihe erantwortlich und überwacht und koordiniert bis heute auch Spiele, die außerhalb von Nintendo produziert werden. Obwohl Aonuma zunächst versuchte, neue Wege und Ideen für Zelda zu finden, so musste er bei dem gemäßigten Erfolg bei The Wind Waker erkennen, dass bloß eine Veränderung nicht zum entscheidenden Erfolg der Serie beitrug. Mit Four Swords Adventure versuchte Eiji Aonuma einen neuen Kurs zu setzen. So wurde die E3 Demo mit Lob begrüßt, sodass Nintendo den Titel produzierte. Aber das Spiel erhielt noch einen weitaus schlechteren kommerziellen Applaus als The Wind Waker, als es schließlich veröffentlich wurde.

Aonuma hatte zu sehr die Hardware Anforderungen außer Auge gelassen: Um in den Genuss des Multiplayer von Four Swords Adventures zu gelangen, brauchte jeder Spieler einen Game Boy Advance und ein spezielles Linkkabel.

Miyamoto Aonuma Noch während Four Swords Adventures in Entwicklung war, versuchte Aonuma aus den Performance Fehlern aus The Wind Waker zu lernen. So entschied er sich – seitdem in Japan ohnehin ein deutlicher Rückgang beim Verkauf festzustellen war – diesmal mit Vorschlägen und Anregungen von Nintendo of Amerika zu arbeiten und ein Zelda im realistischen Stil zu kreieren, das die westlichen Fans ansprechen sollte: Twilight Princess.

Twilight Princess begann sein Leben mit ein wenig mehr als nur ein neues Ocarina of Time auf Papier. Nicht viel später fügte Aonuma die Wolf-Mechanik hinzu, inspiriert von Links Transformation zum Hasen in A Link to the Past. Er fragte sich, wie eine solche Verwandlung neue Wege der Interaktion mit der Umwelt schaffen könnte.

Aonuma Twilight Princess Auf der Game Developers Conference 2007 erzählte Aonuma eine Geschichte: Sein kleiner
Sohn spielte Twilight Princess und fragte seine Mutter, ob sie ihm bei einer bestimmten Stelle helfen könnte, da er Angst bekommen hatte. Aonuma kam nach Hause und ertappte seine Frau beim spielen. Sie erklärte ihm, dass ihr Sohn sie gebeten hatte zu spielen – und dann hatte sie einfach weiter gespielt.“ Seitdem hatten die beiden das Spiel gemeinsam gespielt und schließlich kam Aonuma zum Schluss, dass er auf dem richtigen Weg war, was die Zelda-Serie betraf.

Aonuma hat sich seitdem zum Ziel gemacht, die Handlungen der einzelnen Spiele in einen übergreifenden Kontext zu setzen. Aonuma sieht ein, dass er nicht für immer der Direktor der Zelda-Serie sein wird. Er sei nun schon über Vierzig. Er hofft, die künftigen Spieleentwickler unter ihm entsprechend zu lehren, auf dass sie eines Tages selbst neue Zelda Teile entwickeln können.

Eiji Aonuma genießt durch und durch die Musik. So trug er 2004 auf der Game Developers Conference ein T-Shirt mit der Aufschrift „The Wind Wakers“; ein Name, der für ein Orchester steht, in dem er selbst Mitglied ist. Das Orchester besteht aus mehreren Mitarbeitern Nintendos, die vier mal im Jahr für andere Mitarbeiter Konzerte geben. Aonuma spielt dort das Schlagwerk, also Instrumente wie Bongos, Conga und Pauken. Eine besonders große Leidenschaft Aonumas ist Kochen: „Um die Wahrheit zu sagen, ich denke schon eine sehr lange Zeit darüber nach, wie ich das Prinzip des Kochens innerhalb eines Spiels unterbringen könnte.“

Große Trennlinie
Große Trennlinie





Toplisten und Partner


ZELDA EUROPE FORUM - Allein ist doch langweilig. Warum nicht gemeinsam: Unterhalte dich mit anderen Fans über die aktuellen Zeldateile und lerne Fans aus ganz Deutschland, Österreich und Schweiz kennen. Ob Spielehilfe, Rollenspiel oder einfach Smalltalk, komm hinein und finde dein neues Zuhause!
Trennlinie Footer
Sehe alle Partner in Banner-Übersicht. Der Klick auf das jeweilige Partnerbanner öffnet ein neues Fenster. Wir behalten uns vor, ohne Ankündigung Partnerschaften zu beenden u. a. gegebenfalls ein passendes Banner zu erstellen. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an unser Kontaktformular. Vielen Dank für dein Verständnis. - Webmaster und interessiert an einer Partnerschaft? Dann schau doch einfach HIER .
Midna













Footer Pertheseus' Gallery